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Ronda Rousey dachte nach Niederlage gegen Holm an Selbstmord

Ronda Rousey bei der Ellen DeGeneres Show.

Am Dienstag war die frühere UFC-Titelträgerin Ronda Rousey bei der Ellen DeGeneres Show zu Gast und sprach ausführlich über ihre Niederlage gegen Holly Holm. Dabei hatte die 29-Jährige mit den Tränen zu kämpfen und offenbarte einen erschreckenden Gedanken, den sie nach dem Titelverlust in ihrem Kopf hatte.

„Nach dem Kampf saß ich im Behandlungsraum in der Ecke und dachte mir: ‚Was bin ich denn jetzt überhaupt, wenn ich nicht mehr Champion sein kann‘. Und ich saß da und dachte daran, mich umzubringen“, sagte Rousey. „Ich dachte: ‚Ich bin nichts, was soll ich denn jetzt noch machen, niemand schert sich jetzt einen Dreck um mich‘.“

Rousey bezeichnete die Niederlage als mit Abstand schlimmsten Moment in ihrem Leben. Den Suizidgedanken wurde Rousey aber zügig wieder los, vor allem wegen einer Person. 

„Dann habe ich hoch geschaut und meinen Mann Travis (Browne) dort stehen sehen und ich habe ihn angeschaut und mir gedacht: ‚Ich will seine Kinder austragen, ich muss am Leben bleiben‘“, so Rousey lachend.

Einen Rückkampf gegen Holly Holm hat Rousey stets im Visier. Bevor sie diesen bekommt, wird Holm aber erst einmal am 5. März gegen Miesha Tate zur Titelverteidigung antreten.