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Ronda Rousey bricht nach Niederlage ihr Schweigen

Ronda Rousey (Foto: Tim Leidecker)

Vor UFC 207 hat sich Ronda Rousey weitestgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen und ließ die übliche Arbeit mit der Presse aus. Auch nach ihrer schnellen Niederlage in ihrem Comeback-Kampf gegen Amanda Nunes am Samstagmorgen schwieg die 29-Jährige zunächst, blieb der Pressekonferenz nach der Veranstaltung fern. Nun hat Ronda Rousey ihr Schweigen gebrochen. In einem Statement gegenüber ESPN sprach „Rowdy“ ihren treuen Fans Dank aus und äußerte Freude über die Entwicklung des Frauen-MMA.

„Ich will mich bei allen meinen Fans bedanken, die nicht nur in den großartigsten sondern auch in den allerschwersten Momenten für mich da waren“, so Rousey. „Worte können nicht beschreiben, wie viel eure Liebe und eure Unterstützung für mich bedeuten. Nicht nur zum Kämpfen, sondern zum Gewinnen zurückzukehren, war mein kompletter Fokus im vergangenen Jahr. Wie auch immer, manchmal – auch wenn du dich vorbereitest und alles gibst und es so sehr willst, klappt es nicht wie du es geplant hattest. Ich bin stolz darauf, wie weit das Frauen-MMA in der UFC gekommen ist und lobe all die anderen Frauen, die das mit möglich gemacht haben, auch Amanda. Ich muss mir jetzt etwas Zeit nehmen und über die Zukunft nachdenken. Danke, dass ihr an mich glaubt und Verständnis habt.“

Rousey kehrte bei UFC 207 nach 13 Monate Pause ins Octagon zurück, um um den UFC-Titel im Bantamgewicht zu kämpfen, den sie in ihrem vorigen Kampf nach einer brutalen K.o.-Niederlage an Holly Holm abgegeben hatte.

Gegen die aktuelle Championess Amanda Nunes sah Rousey aber keinen Stich. Nunes ließ von Beginn an Schlagsalven fliegen und drängte die einst so dominante Rousey in den Rückwärtsgang. Nach einigen harten Treffern wurde die schwer angeschlagene Rousey schließlich aus dem Kampf genommen.

Schon im Vorfeld hatte Rousey angekündigt, nicht mehr allzu viele Kämpfe bestreiten zu wollen. UFC-Präsident Dana White äußerte bereits seine Zweifel, ob Rousey im Falle einer Niederlage überhaupt noch einmal kämpfen würde. Ob die frühere Titelträgerin noch einmal einen Anlauf versuchen wird, bleibt abzuwarten.