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Ronda Rousey bricht nach K.o.-Niederlage ihr Schweigen

Ronda Rousey hat sich nach ihrer schweren Niederlage gegen Holly Holm gänzlich zurückgezogen. Abgesehen von einer kurzen Nachricht auf Instagram hielt sich die frühere Titelträgerin komplett von den Medien fern. Nun brach Rousey ihr Schweigen. Im neuen ESPN Magazin gibt sie einen kleinen Einblick in ihre Gedankenwelt.

„Ich bin verdammt traurig“, sagte Rousey. „Es kann drei bis sechs Monate dauern, bis ich wieder einen Apfel essen, geschweige denn einen Schlag abbekommen kann.“

Der Head Kick, der Rouseys lange Siegesserie beendete, lockerte einige ihrer Zähne. Rousey zog sich außerdem einen größeren Riss an der Lippe zu, der operiert werden musste.

Bereits nach 30 Sekunden konnte Holm einen Schlag ins Ziel bringen, der den weiteren Kampfverlauf signifikant beeinflusste, so Rousey. Nach dem Treffer habe sie nicht mehr klar denken können und nur noch nach Instinkt gekämpft.

„Ich schäme mich einfach so sehr“, so Rousey. „Wie ich (nach dem Schlag) gekämpft habe - das war so eine peinliche Vorstellung von mir. Ich war nicht richtig bei der Sache.“

Im nächsten Jahr bekommt Rousey aber aller Voraussicht nach die Chance, es besser zu machen. UFC-Präsident Dana White kündigte bereits an, Rousey einen direkten Rückkampf gegen Holly Holm zu geben. Solch ein Kampf ist für UFC 200 am 9. Juli 2016 angedacht. Es bleibt abzuwarten, ob Rousey bis dahin wieder kampfbereit ist.

„Ich muss zurückkommen, ich muss das Mädel besiegen“, sagte Rousey weiter. „Wer weiß ob ich mir dabei die Zähne ausschlagen lasse, meinen Kiefer breche oder mir wieder die Lippe aufreiße. Ich muss es verdammt nochmal tun. Es ist alles egal. Ich muss es tun.“