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Rogan beleidigt Cyborg mit Penis-Witz, entschuldigt sich

Joe Rogan (Foto: Do512/Creative Commons)

Aufgrund ihrer maskulinen Optik wurde Cristiane „Cyborg“ Justino nun das Opfer einen derben Witzes von UFC-Kommentator Joe Rogan. In einer Folge seines Podcasts witzelte er mit UFC-Präsident Dana White und Comedian Tony Hinchcliffe, die Invicta-FC-Championess hätte einen Penis. Inzwischen hat er sich für den Kalauer entschuldigt.

„Ich hatte mit Dana gerade über einen Kämpfer-Roast gesprochen, den er für Fight Pass im Sinn hat. Deshalb war auch Comedian Tony Hinchcliffe dabei, der die besten Roasts schreiben kann“, erklärte Rogan den Kollegen von Bloodyelbow. „Wir hatten also ein paar Drinks und haben den einen oder anderen Witz gerissen, und ich meinte zu Dana, er solle doch einen Roast mit Cyborg machen. Er erklärte, er wüsste gar nicht wo er da anfangen sollte und ich scherzte: 'Bei ihrem Schwanz'. Tony ist dann noch richtig darauf herumgeritten, weil man das in einem Roast eben so tut.“ 

Der Comedian Hinchcliffe erklärte, Cyborg sei die einzige Kämpferin, die Gewicht machen könne, „indem sie ihren Schwanz abschneidet“. Bei einem „Roast“ wird eine meist bekannte Person öffentlich durch den Kakao gezogen, allerdings in der Regel mit ihrer Zustimmung und in ihrer Anwesenheit.

Cyborg äußerte in den sozialen Medien heftigen Unmut über Rogans Witz: „Eure Witze sind keine Comedy. Sie sind gemein und tun weh. Wer will schon für ein so respektloses Team arbeiten?“

Nun entschuldigte sich Rogan nun für den schlechten Scherz: „Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich den Witz definitiv nicht noch einmal machen“, so der UFC-Kommentator. „Das hätte ich nicht sagen sollen, aber so was rutscht eben heraus, wenn man mit Comedians herumhängt. Das ist ja unser Job. Und ich hatte schon ein paar Drinks. Aber es war dumm und ich habe es ganz bestimmt nicht böse gemeint. Wirklich nicht. Sie hatte nicht um einen Roast gebeten, aber das alles stand eben im Kontext unseres Jobs als Comedians. Dennoch hätte ich das nicht sagen sollen. Ich fühle mich schlecht, weil ich ihre Gefühle verletzt habe.

Ernsthaft, wenn man mal die Steroidvorwürfe und all das beiseite lässt, bin ich ein großer Fan von ihr als Kämpfer. Sie kämpft sehr gut! Auch das habe ich schon öffentlich gesagt, erst neulich in meinem Podcast mit John Wayne Parr. [...] Wie auch immer, ich wollte keinen Streit mit ihr anfangen. Ich hoffe, sie akzeptiert meine Entschuldigung. Es war meine Schuld und ich übernehme die vollste Verantwortung.“