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Robert Whiteford: Ich werde Dennis Siver in den Boden stampfen!

Will Dennis Siver: Robert Whiteford (Foto: Valentino Kerkhof/GNP1.de)

Nach seinem Erstrundenerfolg gegen Paul Redmond im Rahmen der ersten UFC-Veranstaltung auf schottischem Boden, reitet Robert Whiteford noch immer auf einer Welle der Euphorie. Wenn es nach „The Hammer“ geht, der nunmehr zwei Siege in der MMA-Königklasse nacheinander verbuchen konnte, kämpft er schon bald wieder. Und zwar am 24. Oktober in Dublin, wo er den einst verpassten Kampf gegen Dennis Siver nachholen und den Deutschen nach eigener Aussage zerstören will.

„Bringt ihn (Siver) nach Dublin. Ich werde ihn in den Boden stampfen. Merkt euch meine Worte“, gab sich der 33-jährige Schotte kampfeslustig.

Ein Duell der beiden Federgewichte im Oktober des vergangenen Jahres scheiterte damals an einer Verletzung Whitefords, der aufgrund hartnäckiger Rückenprobleme und eines Knieleidens passen musste. Siver ging bei der 53. UFC Fight Night im schwedischen Stockholm dennoch an den Start und fügte dem kurzfristig eingesprungenen Charles Rosa bei dessen UFC-Debüt eine Punktniederlage zu.

Whiteford, der mittlerweile bei „American Top Team“ seine neue Trainingsheimat gefunden hat, bedauert, dass der Kampf gegen den deutschen MMA-Veteranen nicht stattfinden konnte und ist sicher, dass Siver gegen ihn keinen Sieg davongetragen hätte: „Er kann sich glücklich schätzen, dass ich verletzt war und es nicht nach Stockholm geschafft habe. Er hatte so dermaßen viel Glück!“

In seinem ersten Kampf nach besagten Verletzungen, konnte der schottische Judoka Irlands Paul Redmond vor heimischer Kulisse in Runde eins durch T.K.o. bezwingen und ließ sich darauf vom Glasgower Publikum feiern.

„Es hat sich angefühlt wie eine Mondlandung – und ich bin noch nicht wieder zurückgekehrt. Ich liebe es!“, verlieh Whiteford seinen Gefühlen nach dem Kampf Worte. „Ich habe den Verstand verloren und weiß gar nicht, was verdammt noch mal passiert ist. In der einen Minute kletterte ich noch über den Käfig und in der anderen war ich schon inmitten der Leute, die ich nicht mal kannte.“

Ob letztes Jahr in Stockholm, oder im nun folgenden Oktober in Dublin: Dass Dennis Siver gegen ihn den Kürzeren zieht, steht für Whiteford fest. „Unglücklicherweise habe ich mich im Vorfeld unserer Ansetzung in Schweden verletzt. Schon damals wäre er aber derjenige gewesen, bei dem meine verdammte Linke eingeschlagen wäre.“

Ein nächster Gegner steht indes weder für UFC-Veteran Siver noch für den euphorisierten Schotten fest, sodass ein Duell der beiden Federgewichte in Irland tatsächlich stattfinden könnte.