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Robert Drysdale und Kevin Casey gedopt

Bald vielleicht nicht mehr in der UFC? Robert Drysdale und Kevin Casey wurden positiv getestet (Foto: ZUFFA LLC)

Lange hatten die Fans auf den ersten Kampf von BJJ-Schwarzgurt und -Weltmeister Robert Drysdale gewartet. Beim Finale der 19. TUF-Staffel gab der 33-Jährige sein erfolgreiches UFC-Debüt gegen Keith Berish. Am Tag davor sicherte sich Bodenspezialist Kevin Casey ebenfalls ein erfolgreiches Debüt. Bei UFC 175 bezwang er Bubba Bush. Beiden Kämpfe wurde nun die Wertung aberkannt, nachdem sowohl Casey als auch Drysdale positiv getestet wurden.

Kevin Casey hatte mit Bubba Bush wenig Mühe bei UFC 175. Er klingelte seinen Gegenüber an und erledigte mit harten Ellenbogen den Rest innerhalb der ersten Minute. Casey wurde im Anschluss an den Kampf der Wirkstoff Drostanolon nachgewiesen. Ein anaboles Steroid, welches ursprünglich zur Behandlung inoperablen Brustkrebs bei Frauen eingesetzt wurde. Nachdem Kevin Casey in seinem ersten UFC-Auftritt bereits nach einer Niederlage wieder entlassen wurde, könnte ihm nach diesem Test erneut das Schicksal blühen, seine Brötchen zukünftig für andere Veranstalter zu verdienen.

Einen Tag nach Casey sicherte sich Robert Drysdale innerhalb von zwei Minuten einen Erfolg durch Rear-Naked Choke gegen Keith Berish. Seine Dopingprobe wies laut heutiger Bekanntgabe ein unerlaubt hohes Verhältnis von Testosteron-zu-Epitestosteron auf. Statt des erlaubten Verhältnisses von 6/1, wurde bei Drysdale ein Verhältnis von 12/1 gemessen. Drysdale wird somit die fragwürdige Ehre zuteil, mehr positive Tests als Kämpfe in der UFC zu haben. Ein geplanter Kampf gegen Cody Donovan bei UFC 167 im September vergangenen Jahres konnte nicht stattfinden, nachdem bei Drysdale in einer unangemeldeten Trainingskontrolle ein T/E-Verhältnis von 19,4/1 nachgewiesen und ihm daher die Lizenz verweigert wurde.