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Riet Dana White Aldo bei UFC 189 verletzt zu kämpfen?

Dana White und José Aldo (Fotos: Dorian Szücs, Mark Bergmann)

Am Samstag kommt es bei UFC 194 endlich zum Duell zwischen José Aldo und Conor McGregor, das bereits für Juli geplant war, von Aldo jedoch verletzungsbedingt abgesagt wurde. Nun verrät seine Frau, der UFC-Präsident hätte ihrem Mann damals geraten, trotz gebrochener Rippe anzutreten.

Es sollte der Mega-Fight des Sommers werden, José Aldo vs. Conor McGregor. Doch nur 10 Tage vor UFC 189 gab Aldo bekannt, dass er wegen eines Rippenbruchs nicht gegen den großmäuligen Iren antreten könne. Eingesprungen ist Chad Mendes, eine Notlösung für die UFC, die Millionen in die Vermarktung des Kampfes gesteckt hatten.

Nun verrät Aldos Frau Vivianne Pereira, dass UFC-Präsident Dana White versucht hätte, ihren Mann trotz seines Rippenbruchs zum Kampf zu drängen.

„Aldo war wirklich verletzt“, erklärte sie in einem Interview mit dem brasilianischen Sender Combate. „Dana rief an und redete auf einmal über Zahlen. Aldo würde Millionen von Dollar verlieren, mehr als er je verdient hätte. Er müsse einfach antreten. Aber Junior hat wirklich alles versucht. Die UFC wollte seine Verletzung nicht öffentlich machen, wer hätte schließlich für ihn einspringen sollen? Die haben Millionen in diesen Kampf investiert. Wie hätten sie da sagen können, dass er wegen einer gebrochenen Rippe ausfällt? Die wollten das nicht zugeben, haben es geheim gehalten und am Ende uns auferlegt. Wir waren es, die damit an die Öffentlichkeit gegangen sind.“

McGregor gelang es bei UFC 189, Ersatzmann Mendes in der zweiten Runde zu stoppen und sich den Interim-Federgewichtstitel der UFC zu sichern. Am Samstag werden beide Kämpfer bei UFC 194 ihre Gürtel vereinigen.