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Reebok stellt UFC-Trikots vor, mit lustigen Fehlern

Die neuen UFC-Trikots von Reebok (Foto: ZUFFA LLC)

Am 11. Juli findet mit UFC 189 die nächste UFC-Veranstaltung im Jahr 2015 statt. Diese ist in mehrerlei Hinsicht historisch. Nicht nur, dass der PPV der erste mit neuen Richtlinien hinsichtlich Dopings ist, im Vorfeld der Veranstaltung werden die Kämpfer auf der am Montag beginnenden International Fight Week in Las Vegas auch die neuen UFC-Trikots tragen, die heute von Reebok vorgestellt wurden.

Dabei wurden die so genannten "UFC Fight Kits" betont schlicht gehalten. Auf der linken Brust prangt das Reebok-Logo, während der UFC-Schriftzug quer über den Oberkörper verläuft. Dieses Design ist für alle Kämpfer einheitlich vorgeschrieben. Auf dem Rücken werden Vor- und Nachname des Kämpfers geführt. Zudem ist am rechten Ärmel noch ein Logo zu sehen. Für die Kämpfe stattet Reebok jeden Kämpfer zudem mit personalisierten Shorts aus, für Frauen zudem mit einem speziell für Kampfsport konzipierten Sport-BH. 

Mit den neuen Trikots soll auch die Herkunft der einzelnen Kämpfer betont werden. Diese macht den Unterschied in der Farbgebung der Trikots und der Schriftzüge aus. Zudem wird auch das Logo auf dem Ärmel an das Land des Kämpfers angepasst. Bei Dennis Siver sieht man bspw. das Brandenburger Tor, Conor McGregor trägt ein Kleeblatt auf dem Ärmel und Kämpfer aus den USA die Flagge. Neben einem länderspezifischen Trikot gibt es auch noch ein universelles Trikot in Schwarz und Weiß mit einer Erdkugel auf dem Ärmel.

Nur die Trikots der Champions unterscheiden sich im Design. Genau wie bei den anderen Kämpfern sieht man auf der linken Brust das Logo von Reebok, der Rest des Trikots ist aber komplett schwarz und trägt auf dem rechten Ärmel ein goldenes Octagon als Kennzeichen.

Nachdem im Vorfeld des Reebok-Deals bereits Kritik an der geringen Bezahlung der Kämpfer im Gegenzug für den Exklusiv-Vertrag der UFC laut wurde (GNP1.de berichtete), brandete diese im Rahmen der Präsentation erneut auf. Neben der mangelnden Individualität sorgten vor allem zahlreiche Fehler auf Seiten Reeboks für Kopfschütteln und Erheiterung. So ist laut Reebok "Jacaré" der offizielle Vorname von Mittelgewicht Ronaldo Souza und Lyoto Machida bekam mit "Marcio" einen neuen Vornamen verpasst. Dazu gesellten sich noch diverse Tippfehler im Online-Shop, wie etwa bei Gilbert Melendez.

Die neuen UFC-Trikots sind Hauptbestandteil eines sechsjährigen Exklusivvertrags der UFC mit dem Ausstatter Reebok. Reebok wird ab dem 1. Juli als einziger Ausrüstungssponsor im und um das Octagon herum zu sehen sein. Kämpfer sind verpflichtet, nur noch Teile des UFC Fight Kits bei offiziellen UFC-Terminen wie dem Wiegen, Pressetrainings und Kampf zu tragen und werden dafür von Reebok gesponsort. Vorerst können nur US-Fans die UFC-Trikots ab einem Preis von 80 Dollar bestellen.

Hier seht ihr die Präsentation der UFC-Trikots in voller Länge: