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Reebok-Sponsoring doch nicht an UFC-Rankings geknüpft

Vergangenen Dezember wurde bekannt, dass die UFC mit Reebok einen Hauptsponsor für Bekleidung bekommt (GNP1 berichtete). Reebok wird sich um die komplette Ausstattung der Kämpfer während des Events kümmern und dafür der UFC eine nicht unbeträchtliche Summe überweisen, die anschließend an Kämpfer ausgeschüttet werden kann. Seit gestern steht auch der Schlüssel für die Verteilung der Gelder fest.

So werden die Kämpfer laut einem Bericht des Sports Business Journal zukünftig entsprechend der Zahl ihrer UFC-Kämpfe bezahlt. Dabei unterteilt die UFC in Kämpfer mit 1-5, 6-10, 11-15, 16-20 und 21 oder mehr Kämpfe. Titelträger und Herausforderer sind losgelöst von diesem Schlüssel und erhalten zusätzliche Gelder. In die Berechnung der Anzahl soll aber nicht nur die reine Bilanz aus der UFC einfließen, auch Kämpfe für andere Organisationen wie Strikeforce und die WEC werden eingerechnet. Ob auch Kämpfe für PRIDE mitgezählt werden, ist unklar.

Ursprünglich hätte die Bezahlung der Kämpfer anhand ihrer Platzierung in der UFC-Rangliste erfolgen sollen. Davon sieht die UFC allerdings nach Gesprächen mit Kämpfern und deren Managern ab. Kämpfer, die der UFC lange Jahre die Treue hielten, aber kaum eine Chance auf die Top 15 haben, wie etwa Joe Lauzon oder Gleison Tibau, wären unter dem eigentlich angedachten System genauso behandelt worden wie bspw. ein TUF-Kämpfer in seinem ersten UFC-Kampf. Durch die Änderung erhalten altgediente Kämpfer somit eine deutliche Verbesserung der Bezüge.

Wie viel Geld ein Kämpfer letztendlich pro absolviertem Kampf erhält und wie groß die Unterschiede zwischen den einzelnen Stufen sein werden, wurde von der UFC noch nicht bekannt gegeben.