UFC News

RDA: Wenn ich nicht mehr an den Titel glaube, höre ich auf!

Rafael dos Anjos (Foto: Dorian Szücs/GNP1.de)

Am Samstag kehrte Rafael dos Anjos gegen Kevin Lee auf die Siegerstraße zurück. Der frühere Leichtgewichtschampion hatte sich zuvor gleich zwei Mal kräftigeren Ringern geschlagen geben müssen und, das gab er nach dem Kampf zu, stand schon sehr unter Druck.

„Ich habe meine UFC-Karriere mit zwei Niederlagen begonnen“, sagte dos Anjos auf der Pressekonferenz. „Bevor ich aus dem Leichtgewicht hochgewechselt bin, habe ich zwei verloren und ich hatte jetzt schon wieder jede Menge Druck, da bin ich ganz ehrlich. Aber es ist sehr gut, wieder in der Erfolgsspur zu sein.“

Dos Anjos stellte sich im Hauptkampf Kevin Lee, der aus dem Leichtgewicht ins Weltergewicht wechselte. Ein weiterer Ringer, der dos Anjos wie zuvor schon Colby Covington und Kamaru Usman gefährlich hätte werden können. Doch der Brasilianer überstand die Prüfung und brachte den Amerikaner in der vierten Runde im Arm-Triangle Choke zur Aufgabe. Nun geht der Blick wieder in Richtung Titel.

„Kevin ist ein harter Gegner, aber er war nicht in den Rankings. Es war ein guter Kampf für mich, um wieder einen Sieg zu holen. Die Champions vereinigen jetzt hoffentlich ihre Titel und dann bin ich offen für alles. Ich habe immer noch diesen Hunger nach dem Titel. Ich will Champion werden. Wenn ich nicht mehr an den Titel glaube, höre ich auf. Dann verlasse ich den Sport. Aber ich glaube immer noch, dass ich es schaffen kann und ich werde sehr hart dafür arbeiten.“

Denn noch dürfte der 34-Jährige einiges im Tank haben. Nachdem er 2016 seinen Titel an Eddie Alvarez verlor und anschließend Tony Ferguson in der Höhe Mexikos unterlag, wechselte dos Anjos nach oben ins Weltergewicht und besiegte dort mit Tarec Saffiedie, Neil Magny und ex-Champion Robbie Lawler prompt drei Kämpfer aus den Top 15. Nun will er mit dem Sieg gegen Lee neuen Anlauf auf die Spitz nehmen und wieder befreit an die nächsten Aufgaben herangehen.

„Ich habe ein acht Monate altes Kind zuhause. Als ich gegen Covington um den Interims-Titel gekämpft habe, war mein Sohn noch nicht einmal auf der Welt. Ich habe diesen Sieg gebraucht. Mein letzter war schon 18 Monate her gegen Lawler. Ich fühle mich jetzt großartig, mir fällt eine riesige Last von den Schultern.“