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Rashad Evans plant Comeback außerhalb der UFC

Rashad Evans (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Im vergangenen Juni gab Rashad Evans seinen Rücktritt vom MMA-Sport bekannt, in diesem Jahr wurde er bereits von der UFC in ihre Hall Of Fame aufgenommen. Nun scheint der frühere Halbschwergewichts-Champion doch wieder Lust aufs Kämpfen zu haben. Wie ESPN berichtet, wurde dem 40-Jährigen die Freigabe gewährt, sodass er außerhalb der UFC kämpfen kann.

„Ich habe meine Ernährung nach meinem Rücktritt umgestellt und das hat meinen Körper und mein Gefühl dramatisch verändert“, so Evans gegenüber ESPN. „Ich denke sehr stark darüber nach, zurückzukommen. Sollte es dazu kommen, will ich aber gutes Geld verdienen und ich bin mir nicht sicher, ob die UFC daran interessiert ist. Ihr Fokus liegt auf anderen Kämpfern, nicht auf denen, die zurückkommen, sondern auf neuen Kämpfern.“

UFC-Präsident Dana White bestätigte die Trennung von Evans. Evans ist nun ein vertragsfreier Kämpfer und kann sich eine neue Organisation suchen. Es wäre das erste Mal seit 2004, dass Evans nicht in der UFC kämpfen würde. „Suga“ begann seine Karriere mit fünf Siegen bei Organisationen mit Namen wie Dangerzone und Gladiator Challenge, bevor er an der zweiten Staffel von The Ultimate Fighter teilnahm, danach einen UFC-Vertrag unterschrieb und seine weitere Karriere komplett bei der UFC absolvierte.

Dabei konnte Evans im Jahr 2008 gegen Forrest Griffin den Titel im Halbschwergewicht gewinnen, verlor ihn anschließend gegen Lyoto Machida wieder. Ein zweiter Titelkampf schlug gegen Jon Jones fehl. Ab 2013 ging es dann rapide abwärts mit dem TUF-Sieger. Seine letzten fünf Kämpfe gingen allesamt verloren, ein Wechsel ins Mittelgewicht half dabei auch nichts. Nachdem ihn Anthony Smith mit einem Kniestoß in der ersten Runde ausknockte, zog Evans die Konsequenzen und trat zurück.

Der 40-Jährige feierte in seiner Karriere Siege über Michael Bisping, Chuck Liddell, Quinton Jackson, Tito Ortiz, Dan Henderson, Chael Sonnen und viele weitere Halbschwergewichte. Wohin es ihn nun zieht, ist noch unklar.