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„Rampage“ Jackson: Jon Jones ist schlecht für den Sport

Quinton Jackson (Foto: Florian Sädler)

Knapp sechs Monate lang war Jon Jones von der UFC suspendiert. Nun wurde die Sperre des frühen Titelträgers im Halbschwergewicht aufgehoben. Doch nicht jeder ist begeistert von der baldigen Rückkehr des Ausnahmekämpfers.

„Ich hoffe er kommt zurück und dass er aus seinen Fehlern lernt“, sagte Quinton „Rampage“ Jackson in der letzten Ausgabe von Inside MMA. „Ich sage das aber nicht, weil ich ein Fan von ihm bin. Ehrlich gesagt denke ich, dass Jon Jones schlecht für den Sport ist. Wenn er kämpft, dann verletzt er seine Gegner.“

Jackson hatte bereits seine Erfahrung mit Jon Jones. Im September 2011 kämpfte er gegen den damaligen Champion um den Titel, er wurde jedoch in der vierten Runde zur Aufgabe gezwungen. Noch heute sind die Verletzungen aus dem Kampf spürbar.

„Er hat mein Knie nach hinten getreten, es ist nie vollständig verheilt“, so Jackson. „Das hat er mit einigen anderen Kämpfern gemacht. Ich habe gesehen, wie er einem Kämpfer die Schulter ausgekugelt hat. Wir versuchen doch nur das gleiche wie er zu machen – unseren Lebensunterhalt verdienen und den Sport ausüben, den wir lieben.“

Jones sorgte in den letzten Jahren für so einige Kontroversen. Alkohol am Steuer, ein positiver Drogentest auf Kokain in der Wettkampfvorbereitung und zuletzt ein verursachter Autunfall mit Fahrerflucht brachten Jones immer wieder negative Schlagzeilen ein.

„Dass Jon Jones diese ganzen Dinge macht, und trotzdem einer der besten Kämpfer der Welt sein kann, sagt einiges über ihn“, so Jackson. „Ich kann da aber auch nicht zu viel drüber sagen, weil ich Leute nicht verurteile. Es gibt eine Menge Dinge, die ich in meinem Leben nie gemacht habe. Bislang habe ich nur eine Droge genommen. Als Kind habe ich Marihuana probiert. Es ist ein Kraut und ich sehe es nicht wirklich als Droge. […] Das was Jones genommen hat, darüber habe ich schon viele schlimme Dinge gehört. Manche sterben an einer Überdosis. Und er nimmt das Zeug und kämpft ein paar Tage später.“