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Quinton Jackson: „Shogun schuldet mir einen Rückkampf!”

Quinton Jackson will Rückkampf gegen "Shogun" (Foto: Tobias Bunnenberg/GNP1.de)

2005 trafen Quinton "Rampage" Jackson und Mauricio "Shogun" Rua im Rahmen eines PRIDE-Grand-Prixs aufeinander. Damals setzte sich der Brasilianer bereits in der ersten Runde mit präzisen Treffern im Stand und brutalen Soccer Kicks am Boden durch. "Rampage" schied aus, Rua gewann das Turnier am Ende gegen Ricardo Arona. Nun, zehn Jahre später, will "Rampage" seine Revanche.

Über das soziale Netzwerk instagram äußerte der 37-Jährige seinen Wunsch, auf Rua zu treffen. „Viele Leute fragen mich, gegen wen ich als nächstes kämpfen will. Ich denke, "Shogun" schuldet mir einen Rückkampf. Ich hätte den ersten Kampf gegen ihn nie antreten dürfen, weil ich verletzt war. Aber mein Stolz ließ das nicht zu. Diese Niederlage lässt mich bis heute nicht los.”

Jackson wurde seit diesem Kampf nie wieder durch Schläge gestoppt, eine Submission-Niederlage gegen Jon Jones im Titelkampf ist die einzige vorzeitige in den letzten zehn Jahren. Ob "Rampages" Wunsch erfüllt wird, hängt allerdings nicht nur von der UFC ab. Seine Vertragssituation mit Bellator MMA ist immer noch ungeklärt. Zwar erlaubte ein Gericht den Einsatz Jacksons bei UFC 186 gegen Fabio Maldonado (GNP1.de berichtete), das letzte Wort in dieser Angelegenheit scheint noch nicht gesprochen. Quinton Jackson und Bellator MMA werfen sich jeweils Vertragsbruch vor.

Sollten die Gerichte zu Gunsten Jacksons und der UFC entscheiden, wäre ein Duell mit Mauricio Rua kein schlechter Gedanke. Der 33-Jährige, genau wie Jackson ein ehemaliger UFC-Champion im Halbschwergewicht, bekommt es vorher jedoch bei UFC 190 in vier Wochen mit Antonio Rogerio Nogueira zu tun. Passenderweise genau der Gegner, auf den Rua nach seinem Erstrundensieg über Jackson in der zweiten Turnierrunde traf.