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Pride FC mit Comeback am Jahresende in Japan?

Pride FC erfreut sich auch heute noch einer großen Fanbase. (Foto: Middleeasy.com)

„Pride Never Die!“ So lautete das, wenn auch nicht grammatikalisch korrekte, Motto der legendären japanischen MMA-Veranstaltungsserie. Jetzt wollen die Köpfe hinter Pride FC sprichwörtlich von den Toten auferstehen. Gerüchten zufolge soll es im Dezember das Comeback geben, unter dem Eventnamen „Samurai“.

UFC- und WSOF-Veteran Justin Buchholz sprach in der Sendung „Stud Show Radio“ über das vermeintliche Comeback. „Ich habe gehört, dass PRIDE zurückkehrt, bzw. die Leute dahinter ein Comeback planen“, erklärte der erfahrene Kämpfer, der in vielen großen Ligen seine Fäuste schwang. „Auch die Yakuza, die PRIDE steuerte kehrt damit zurück. Sie werden eine neue Organisation ins Leben rufen, die den Namen SAMURAI trägt. Im Dezember soll es soweit sein.“

Seine Aussage deckt sich mit der von Bellator MMA-Chef Scott Coker, der im April selbiges von sich gab. Coker erklärte, dass der frühere PRIDE-Boss Nobuyuki Sakakibara mit ihm sprach und über einen Event (Ende) 2015 sprach. Jetzt heißt es abwarten, ob sich diese Gerüchte bewahrheiten und wir tatsächlich eine Wiederbelebung des japanischen MMA erleben. Konkurrenz belebt schließlich das Geschäft.

Pride FC galt unter Kampfsportfans als DIE MMA-Liga schlechthin. Unter dem Banner der japanischen Organisation wurden Athleten wie Rickson Gracie, Fedor Emelianenko, Wanderlei Silva, Dan Henderson, Mirko Cro Cop, die Nogueira-Brüder, Mauricio Rua, Takanori Gomi, Kazushi Sakuraba oder Mark Coleman zu Legenden. Durch ein anderes Regelwerk, eine andere Kampffläche (weißer Ring) und ausgiebige Show-Elemente hob sich PRIDE FC zehn Jahre lang deutlich vom großen Konkurrenten UFC ab.

Politische Entscheidungen hinter den Kulissen und Verbindungen zu der Yakuza führten zu wirtschaftlichen Schwierigkeiten und schlussendlich zum Ruin. Nach der Übernahme durch die UFC, fand am 8. April 2007 mit „Pride 34“ die letzte Veranstaltung statt. Relevante Kämpfer wurden in die UFC aufgenommen, die restlichen Verträge wurden aufgelöst.