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Ponzinibbio: Ich verdiene jetzt einen Top-5-Gegner.

Santiago Ponzinibbio (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Sieben Siege in Folge, darunter Knockouts gegen Gunnar Nelson und Neil Magny, und ein eindrucksvoller Kampf vor heimischer Kulisse in Buenos Aires. Es läuft bei UFC-Weltergewicht Santiago Ponzinibbio. So gut, dass der 32-Jährige bereits auf einen Titelkampf im kommenden Jahr hofft. Zwar bügelte Tyron Woodley als Teil des Experten-Panels bei FOX die Idee des Argentiniers bereits ab, für Pozinibbio hat das aber nur einen Grund.

„Woodley will seinen Titel so lange wie möglich behalten, deswegen sagt er sowas“, sagte Ponzinibbio auf der Post-Fight-Pressekonferenz. „Er weiß, dass ich ihn ausknocken werde, wenn er sich mir stellt. Dass ich mir seinen Titel hole. Daher will er seine Regentschaft so lange wie möglich ausbauen und sagt, dass ich noch einen langen Weg vor mir habe.“

Woodley hatte im Anschluss an den Sieg von Ponzinibbio gegen Magny gesagt, dass Ponzinibbio weiter gewinnen müsse, wenn er einen Titelkampf haben will. Der Argentinier hat zwar mit Gunnar Nelson, Magny und Mike Perry drei gefährliche Gegner geschlagen, in die Top-Regionen der Gewichtsklasse konnte sich der 32-Jährige noch nicht vorarbeiten.

Zudem ist die Gewichtsklasse nicht erst seit dem Zugang von Ben Askren hart umkämpft. Mit Interims-Champion Colby Covington, der stets möglichen Rückkehr von Georges St. Pierre oder dem kommenden Aufeinandertreffen zwischen Kamaru Usman und Rafael dos Anjos herrscht derzeit kein Mangel an Herausforderern auf den Titel des „Chosen One“, der zuletzt Darren Till besiegte.

Ponzinibbio weiß das auch, er will sich aber mit seinem nächsten Kampf bereits in die Rolle des Top-Herausforderers vorkämpfen. „Es wäre ein großartiger Kampf, wenn ich auf den Sieger zwischen Usman und dos Anjos treffen könnte. Es sind nicht nur Mathematik und die Zahlen, die Gewichtsklasse ist ständig in Bewegung. Aber es wäre ein starker Fight und ich freue mich auf einen in dieser Größenordnung.“

„Ich habe mir einen Top-Fünf-Kampf verdient und ich glaube, nach der heutigen Leistung könnte ich dorthin aufsteigen. Was den Titelkampf angeht, ist er mein ultimatives Ziel. Vielleicht muss ich bis dahin noch einen Kampf bestreiten, aber ich will in Zukunft um den Gürtel kämpfen“, so Ponzinibbio weiter.

Nur einer soll es nicht sein: Darren Till. Nicht jedoch, weil Ponzinibbio die Qualitäten des Engländers, der zudem sowieso in Richtung Mittelgewicht tendiert, fürchtet. „Ich erkenne ihn nicht als besonders professionellen Athleten an“, sagte Ponzinibbio. „Er hat ein paar Mal das Kampfgewicht verpasst. Da gibt es andere Kämpfe, an denen ich ein größeres Interesse habe.“