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Poirier: Wenns kein Titelkampf ist, geh ich nicht mal ans Telefon.

Dustin Poirier (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Am Samstag feierte Dustin Poirier im zweiten Anlauf den ersten echten Sieg über Ex-Champion Eddie Alvarez. Nun will der 29-Jährige selbst nach dem Gürtel im Leichtgewicht greifen. Etwas Anderes braucht die UFC ihm überhaupt nicht erst anzubieten.

„Sie wissen schon, was ich sagen werden: Wenn es kein Titelkampf ist, geh ich nicht mal ans Telefon“, sagte Poirier dem MMAJunkie Radio. „Ich werde jetzt mein Leben und Zeit mit meiner Familie genießen. Ich bin schon mit einer Verletzung aus dem Gaethje-Kampf in dieses Trainingscamp gegangen. Ich habe keine große Eile. Sie werden mich schon anrufen, wenn sie bereit sind.“

Mit dem Sieg über Alvarez erhöhte der „Diamond“ seine Serie auf vier Siege in Folge und konnte dabei Justin Gaethje und Ex-Champion Anthony Pettis vorzeitig bezwingen. Seit Poirier vor vier Jahren Conor McGregor unterlag, hat der Südstaatler acht von neun Kämpfen gewonnen und musste nur zwei Mal über die Distanz. Nicht die schlechteste Voraussetzung für einen Titelkampf.

Ob die UFC jedoch dem 29-Jährigen die nächste Titelchance zugesteht, ist fraglich. Zwar soll hinter den Kulissen bereits an einem Kampf zwischen Champion Khabib Nurmagomedov und Conor McGregor gearbeitet werden, mit dem einstigen Interims-Champion Tony Ferguson gibt es jedoch einen weiteren Anwärter mit einer imposanten Siegesserie, der Poirier in die Suppe spucken könnte, oder vielleicht sogar gegen ihn antreten soll.

„Es hängt ganz von ihrem Angebot ab“, so Poirier, der erst im März einen neuen Vertrag unterschrieb, auf Ferguson angesprochen. „Es muss für mich Sinn ergeben. Geld regiert die Welt. Aber das optimale Szenario für mich wäre ein Kampf zwischen Khabib gegen Conor, und ich trete dann Anfang kommenden Jahres gegen den Sieger an.“