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Poirier und Diaz wollen um 165-Pfund-Titel kämpfen

Dustin Poirier (Foto: Dorian Szücs/GNP1.de)

Die UFC sucht weiterhin nach einem Hauptkampf für UFC 230 in New York City. Die Leichtgewichte Dustin Porier und Nate Diaz, die in der Nacht zum 4. November im Hauptprogramm kämpfen, wollen daher aus ihrer Begegnung ein Titelduell machen.

Die UFC-Champions sind derzeit entweder verletzt oder bereits für andere Veranstaltungen gebucht. Aus Mangel an Alternativen für den Hauptkampf von UFC 230 forderte Dustin Poirier (24-5) seine Bosse auf, ihm und Nate Diaz (19-11) diesen Platz zu geben, damit sie nicht nur drei, sondern fünf Runden kämpfen können.

Nun setzte er einen drauf und schlug vor, aus dem Kampf einen Titelkampf zu machen – und zwar in der Klasse bis 165 Pfund, also knapp 75 Kilogramm. Diese Gewichtsklasse gibt es in der UFC noch nicht, sie steht aber als „Superleichtgewicht“ in den „Unified Rules of MMA“, zwischen dem Leichtgewicht bis 70 Kilogramm und dem Weltergewicht bis 77 Kilogramm.

„Ich habe mitbekommen, dass die UFC einen Hauptkampf sucht, dabei haben sie doch schon einen“, schrieb Poirier auf Twitter. „Ich gegen Nate. Titelkampf bis 75 Kilo. Ein Hauptkampf für die Fans. Hör auf zu suchen, Dana. Wir kümmern uns drum. Los geht’s.“

Nur wenige Stunden später machte Diaz die Angelegenheit „offiziell“, ebenfalls auf Twitter. Er schrieb: „Ich freue mich, ankündigen zu können, dass ich in der UFC eine neue Gewichtsklasse einführen werde. Am 3. November werde ich im Hauptkampf in NYC gegen Dustin Poirier um den allersten Gürtel in der Superfighter-Klasse bis 75 Kilo kämpfen. Ich freue mich darauf, Geschichte zu schreiben.“

Gegenüber Brett Okamoto von ESPN dementierte UFC-Präsident Dana White dann sehr schnell, dass Poirier und Diaz um einen 75-Kilo-Titel kämpfen werden. Bereits vor einem Jahr hatte White bekanntgegeben, an dieser Gewichtsklasse kein Interesse zu haben.