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Petition gegen Nick Diaz' Suspendierung eingereicht

Bekommt #FreeNickDiaz Rückenwind von der US-Regierung? (Foto: Mark Bergmann/GNP1.de)

Nachdem bereits Paige VanZant zu einer Glatze gezwungen werden soll (GNP1.de berichtete),  liegt dem weißen Haus nun eine weitere den MMA-Sport betreffende Petition vor. Ein Fan startete das Unterschriftensammeln, um die Strafe für Nick Diaz neu zu verhandeln. Die Sportkommission des US-Bundesstaates Nevada (NSAC) verurteilte den UFC-Kämpfer kürzlich zu einer Fünf-Jahres-Sperre und 165.000 Dollar Geldstrafe.

Nick Diaz wurde nach dem Kampf gegen Anderson Silva am 31. Januar positiv auf Marihuana getestet. Obwohl nicht in allen der insgesamt drei abgegebenen Proben Spuren der Droge gefunden wurden, reichten die Hinweise der  NSAC, um den MMA-Kämpfer für längere Zeit aus dem Verkehr zu ziehen. Die Mitglieder des Rates fühlten sich, neben seinem Drogenkonsum, nicht genug respektiert und entschieden sich, ein Exempel zu statuieren.

Die Strafe für den ehemaligen Strikeforce-Champion wurde vergangenen Montag festgesetzt. Mit der Begründung, dass Diaz bereits mehrfach positiv getestet wurde, endeten die Diskussionen zwischen der Kommission und den Anwälten des Angehörten.

Zum Vergleich: Anderson Silva, Diaz‘ Kontrahent bei UFC 183 am 31. Januar, wurde für ein Jahr suspendiert, nachdem er positiv auf Steroide getestet wurde (GnP1 berichtete).
Die Sperre gilt rückwirkend zum 31. Januar. Damit kann Nick Diaz, sollte die Entscheidung nicht angefochten werden, 2020, im Alter von 36 Jahren, ins Octagon zurückkehren.

Nachzulesen und zu unterschreiben ist die Petition auf der der öffentlichen Seite der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika. Bis zum 14. Oktober müssen noch rund 67.000 Stimmen gesammelt werden, um das Ziel von 100.000 Unterschriften zu erreichen. Ab dieser Zahl muss sich die US-amerikanische Regierung mit dem Anliegen der Petition befassen.