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Peter Sobotta: „Ich repräsentiere ab sofort Jamaika“

Peter Sobotta (Foto: Sobotta via Instagram)

In Polen geboren, in Deutschland aufgewachsen - Peter Sobotta wird seit jeher mit beiden Nationen in Verbindung gebracht. Doch unter welcher Fahne soll der Headcoach vom Team Planet Eater im Octagon antreten? Eine Frage, die Sobotta nervt und die ihn nun zu einem Statement auf Instagram bewegt hat.

„Vor jedem Kampf fragen mich Fans und Reporter, welches Land ich repräsentiere – Polen oder Deutschland“, schrieb Peter Sobotta. „Ich hasse diese Frage. Ich habe keinen Nationalstolz. Ich bin stolz auf meine Familie. Wir sind von Polen nach Deutschland gekommen und wir haben sehr hart dafür gearbeitet, um unseren Lebensunterhalt zu verdienen. Ich bin stolz auf mich, weil ich mit nichts angefangen habe und jahrelang hart gearbeitet habe, um dahin zu kommen, wo ich jetzt bin. Warum sollte ich stolz darauf sein, Deutscher zu sein? Oder Pole? Es ist einfach nur Glück, wo man geboren wird. Mir egal, was ihr denkt, aber ab heute repräsentiere ich Jamaika.“

Sobotta ist bekennender Reggae-Fan, läuft zu seinen Kämpfen stets zu Bob Marley, Inner Circle und Co. in den Käfig. Doch auch wenn Sobotta zukünftig mit der jamaikanischen Flagge in der Hand zum Käfig laufen will, werden in der UFC-Übertragung am Ende die polnischen Farben zu sehen sein. In ihren Grafiken zeigt die UFC nämlich stets die Flagge des Geburtslandes eines Kämpfers.

Peter Sobotta wird am 3. September bei der UFC Fight Night in Hamburg seine nächsten Kampf bestreiten. In der Barclaycard Arena trifft der 29-Jährige auf den Dänen Nicolas Dalby.