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Pederneiras: „Ich färbe Aldos Haare blond wie Rondas, wenn er dadurch einen Rückkampf kriegt!“

Jose Aldo (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

In der jüngsten Vergangenheit wurden entthronten Champions von der UFC oftmals direkte Rückkämpfe gegen ihre Bezwinger zugestanden. Sowohl Cain Velasquez, als auch Ronda Rousey werden 2016 die Möglichkeit bekommen, ihre überraschenden Niederlagen auszumerzen. Lediglich beim ehemaligen Federgewichtskönig Jose Aldo scheint die UFC eine Ausnahme zu machen. Einem geht das besonders gegen den Strich: Aldos‘ Trainer Andre Pederneiras.

Ganze zehn Jahre lang war Jose Aldo unbezwingbar. In dieser Zeit trat er zu sieben erfolgreichen Titelverteidigungen in der UFC an. Bei UFC 194 ist diese Serie nun gerissen. Nach nur 13 Sekunden Kampfzeit fand sich Aldo bewusstlos auf dem Boden des Oktagons wieder und musste zusehen, wie sich Conor McGregor seinen Gürtel umschnallte.

Entgegen ihrer gewohnten Vorgehensweise, langjährigen Titelträgern nach Niederlagen direkte Rückkämpfe zuzusichern, soll Aldo keine Chance bekommen, sich für den K.o. zu revanchieren. Die UFC scheint im Moment zu einem Aufeinandertreffen von McGregor mit Frankie Edgar zu tendieren, sollte der Ire nicht gar ins Leichtgewicht wechseln.

Aldos‘ Trainer Andre Pederneiras ist mit dieser Entscheidung gar nicht einverstanden: „ich stimme nicht zu. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Aldo nicht um den Titel kämpft oder keinen direkten Rückkampf kriegt. Es wäre nicht fair, wenn er anders behandelt werden würde als andere. Wenn es keine Rückkämpfe gibt, weil das die Regeln sind, dann ist das in Ordnung, aber sie (Ronda Rousey) kriegt einen Rückkampf, weil sie blond ist und sich gut vermarkten lässt? Dann reicht es ja, wenn ich Aldos‘ Haare blond färbe, oder?“

Pederneiras will unbedingt, dass sein Schützling zeigen kann, was wirklich in ihm steckt. Er geht davon aus, dass der letzte Kampf nicht die Kräfteverhältnisse im Federgewicht wiedergespiegelt hat: „In meinen Augen war das kein Kampf, sondern nur ein einziger Schlag, der ein schnelles Ende bereitet hat.“

Wer schlussendlich McGregors‘ nächster Gegner sein wird steht noch nicht fest, wird aber stark davon abhängen, ob der Ire nochmal das 145-Pfund Limit im Federgewicht erreicht, und wer den Kampf am besten verkaufen kann.