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Paul Felder beendet Vick-Kampf mit kollabiertem Lungenflügel

Paul Felder (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Es dürfte bisher kaum jemanden geben, der Paul Felders Toughness in Frage stellt. Nachdem Felder bereits gegen Mike Perry trotz gebrochenen Arms über die Distanz ging, schrieb er am Sonntag weiter an seinem Vermächtnis. Denn wie sich nach seinem Sieg bei UFC Phoenix gegen James Vick herausstellte, musste das UFC-Leichtgewicht die letzten Minuten mit einem kollabierten Lungenflügel bestreiten.

Der „Irish Dragon“ hatte sich die Verletzung nach einem Körpertreffer Vicks gegen die Rippen zugezogen. Dabei wurde ein Lungenflügel punktiert. Felder ließ sich im Kampf jedoch nichts anmerken und gewann die letzte Runde auf den Punktezetteln und damit auch den Kampf gegen James Vick. Der erste Sieg für Felder seit 2017.

Im Anschluss wurde der 33-Jährige direkt ins Krankenhaus in Phoenix gebracht, wo er zwei Tage lang untersucht wurde. Der Kämpfer kommentierte das am Montag auf Twitter lapidar mit den Worten „Ich habe zwei Lungenflügel, aber ich will ein Bier verdammt noch mal!“. Langfristige Folgen werden derzeit ausgeschlossen.

Doppeltes Pech für Felder ist jedoch, dass er damit nicht nach Prag reisen wird, wo er am kommenden Samstag eigentlich die UFC Fight Night hätte kommentieren sollen. Der 33-Jährige feierte gegen Vick seinen vierten Sieg in Folge im Leichtgewicht und wird nun auf Platz 10 der Rangliste geführt. Felder hat bereits ein Auge auf den Hauptkampf am 30. März zwischen Justin Gaethje und Edson Barboza geworfen und würde gerne gegen den Sieger ran.