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Patricio Freire glaubt, er kann Khabib ausknocken: Wenn meine Hände landen, ist es vorbei!

Patricio Freire (Foto: Bellator MMA)

Am 28. September geht es für Bellators frischgebackenen Doppel-Champion Patricio Freire im Käfig als Teil des Federgewichtsturners weiter. Der Brasilianer, der sich in diesem Jahr gegen Michael Chandler bereits den Leichtgewichts-Titel von Bellator sichern konnte, ist allerdings überzeugt, auch in der UFC den Gürtel gewinnen zu können.

„Khabib ist sehr zäh, hat phänomenales Ringen und Sambo, aber er hat große Lücken im Stand, die ich ausnutzen kann“, sagte Freire gegenüber MMAFighting.com. „Nichts ist unmöglich. Ich weiß, dass er ein starker Kämpfer ist mit 28-0, aber es gab schon mal einen Kämpfer aus Rio Grande de Norte, der es ihm sehr schwer gemacht hat, Gleison Tibau. Und ich glaube, es gibt einen Weg zum Sieg gegen ihn. Ich glaube, ich kann es schaffen. Wenn meine Hände landen, und sie werden landen, ist es vorbei.“

Die Wertung des Kampfes zwischen Nurmagomedov und Tibau gilt bis heute als umstritten. Nurmagomedov gewann damals vor sieben Jahren alle drei Runden bei den Punktrichterzetteln. In Expertenkreisen wurde der Kampf jedoch eher auf der Seite von Tibau gesehen. Nichtsdestotrotz konnte Nurmagomedov bis heute niemand besiegen. Freire glaubt, das Nurmagomedov zu ausrechenbar ist.

„Er macht seit seinem ersten Kampf immer das gleiche“, so Freire weiter. „Er drängt den Gegner an den Zaun, bewegt sich und dann kommt der Takedown. Vielleicht hat mal jemand einen Kniestoß dagegen probiert, aber ich kann mich nicht erinnern, dass mal einer getroffen hat.“

Der Brasilianer ist sich sicher, dass er das Zeug dazu hat, Nurmagomedov als erster zu besiegen. Dabei würde er auf dem Gameplan auf Al Iaquinta aufbauen. Der Amerikaner hatte im vergangenen Jahr im Titelkampf mit Nurmagomedov gestanden und ging mit dem Dagestaner über die Distanz, obwohl er sich eigentlich auf einen anderen Kampf vorbereitet hatte.

„Iaquinta hat gut gekämpft, sich gut bewegt, aber er hat die Distanz falsch überbrückt. Ich kann das besser machen. Wenn er mehr Zeit zur Vorbereitung gehabt hätte, hätte er es bestimmt noch besser gemacht. Er hat einen Jab und dann einen Cross geschlagen. Wenn er zwei Jabs und dann zwei weitere Hände geschlagen hätte, die wären direkt auf Khabibs Kinn gelandet. Ihr habt ihn gegen Poirier gesehen, er wirkt im Stand verloren. Er weiß nicht, wie man sich bewegt, lässt die Hände hängen und rennt einfach durch den Käfig. Das, meine Freunde, ist eine leichte Beute für einen Standkämpfer.“

Falls es jemals zu einem Kampf gegen den unbesiegten UFC-Champion kommen sollte, weiß Freire also schon, wie er vorgehen wird. Bis dahin muss der Brasilianer aber erst einmal durch den Grand Prix von Bellator durch und dabei seinen Titel im Federgewicht in jeder Runde verteidigen. Los geht es am 28. September gegen Juan Archuleta.