UFC News

Papa Nurmagomedov: Meine Strafe für Khabib wird härter als die der UFC

Khabib Nurmagomedov droht Ärger zuhause (Foto: Mark Bergmann/GNP1.de)

Dass die Aktion von Khabib Nurmagomedov nach seinem Sieg über Conor McGregor ein Nachspiel haben würde, das war dem Dagestaner bewusst. Doch dem UFC-Champion drohen nicht nur Konsequenzen durch die NSAC oder UFC, sondern auch zuhause.

So erklärte Nurmagomedovs Vater Abdulmanap gegenüber russischen Medien, dass er enttäuscht über die Aktion seines Sohnes sei und ihn nach seiner Rückkehr bestrafen werde. „Ich werde ihn härter bestrafen als die UFC“, sagte Nurmagomedov Senior. „Ich habe ihn gewarnt. Disziplin steht an erster Stelle. Du kannst ihm Octagon machen, was auch immer du willst. Aber draußen, das ist die Grenze der Zivilisten, dort sind Kinder, Frauen, Fremde.“

Khabib Nurmagomedov hatte nach dem Ende des Kampfes den Käfig verlassen und war auf McGregors Teamkollegen losgestürmt, im Anschluss kam es zu Tumulten im Octagon, bei denen sich McGregor mit mehreren Teamkollegen des Dagestaners einen Schlagabtausch lieferte. Die NSAC untersucht den Vorfall, die Gage des Dagestaners wurde vorerst einbehalten. Solange wollte auch Khabib Nurmagomedov noch in den USA bleiben, um die Angelegenheit zu klären.

„Die finanziellen Dinge sind noch nicht aus der Welt geschafft“, erläuterte sein Vater weiter. „Er weiß noch nicht, was los ist. Er sollte am 9. Oktober aus den USA abreisen, aber wann es jetzt wirklich soweit ist, weiß ich nicht.“ 

Khabib Nurmagomedov befindet sich bereits wieder in seiner dagestanischen Heimat. Ein Urteil der NSAC steht immer noch aus. Nurmagomedov Senior hatte vor UFC 229 kein Visum für die USA erhalten, sondern musste aus der Ferne den Kampf und das anschließende Treiben seines Sohnes beobachten.