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Oezdemir: Ich knocke Manuwa aus, dann bekomme ich den Titelkampf!

Entschlossen: Volkan Oezdemir

Das Jahr 2017 verlief ziemlich spektakulär für Halbschwergewicht Volkan Oezdemir (14-1). Zwei wichtige Erfolge in der UFC brachten ihn in die Top-Fünf der Gewichtsklasse. Auf seinen Lorbeeren ausruhen will sich der Schweizer allerdings nicht. Bei UFC 214 am 29. Juli wird er dem Briten Jimi „Poster Boy“ Manuwa (17-2) gegenüberstehen und will seinen dritten UFC-Sieg mit nach Hause bringen.

„Ich plane noch einiges mehr zu erreichen“, erklärte Oezdemir den amerikanischen MMA Medien. „Zuerst werden ich Jimi Manuwa schlagen und dann ist mein Ziel, der schnellste Mann auf dem Weg zum Gürtel zu sein. Ich hoffe, mit einem starken K.o. gegen Jimi wird mein nächster Kampf ein Titelkampf sein.“

Oezdemir gelang in der UFC ein echter Senkrechtstart. Als Ersatzgegner für Ovince Saint Preux wurde der Schweizer Anfang des Jahres von der UFC unter Vertrag genommen. Oezdemir ging als klarer Außenseiter in den Kampf, konnte sich aber einen Punktsieg sichern und direkt in die Top 5 der UFC-Rangliste im Halbschwergewicht einsteigen. Im Mai bekam er es im Co-Hauptkampf der UFC Fight Night in Stockholm dann mit Misha Cirkunov zu tun. Nach knapp 30 Sekunden konnte Oezdemir seinen favorisierten Gegner mit einer Rechten schlafen schicken und seine Ranglistenplatzierung untermauern. Manuwa steht auf Platz 3. Der Gewinner dieses Kampfes hat also tatsächlich gute Chancen auf einen Titelkampf.

„Ich will mich nicht zurücklehnen und über etwas nachdenken, was noch nicht beendet ist. Ich will den Zug in Fahrt halten. Ich habe noch eine Menge mehr zu beweisen. […] Manuwa ist der Standkämpfer, den man schlagen muss, jetzt wo Anthony Johnson nicht mehr da ist. Die Leute halten ihn für den besten Standkämpfer der Gewichtsklasse, auch deshalb wollte ich gegen ihn kämpfen. Ich will da reingehen und ihn ausknocken, damit die Leute wissen, dass ich auch in dieses Spiel gehöre. Dieser Sieg wird mich dem Titel näher bringen.“

Zunächst wird der Halbschwergewichtsgürtel aber bei UFC 214 im langerwarteten Kampf zwischen dem jetzigen Champion Daniel Cormier und dem ehemaligen Champion Jon Jones auf dem Spiel stehen. Ganz oben auf der Liste der Herausforderer stünde auch der Schwede Alexander Gustafsson , doch Oezdemir hofft, dass er mit einer starken Leistung gegen Manuwa dessen Platz einnehmen kann: „Gustafsson ist seit einer Weile die Nummer eins der Herausforderer, aber Jimi sollte eigentlich um den Gürtel kämpfen, bevor Jon Jones zurückkam. Deshalb versprach ihm die UFC den nächsten Titelkampf nach Jones. Wenn ich Jimi mit einer starken Leistung besiege, bekomme ich hoffentlich seinen Platz als nächster Herausforderer.“

Oezdemir wird als Außenseiter in den Kampf ziehen. Eine Rolle, die ihm bereits vertraut ist und nichts ausmacht. Er will die Experten ein weiteres Mal überraschen und zeigen, dass sein bisheriger Erfolg in der UFC kein Zufall ist: „Die einzigen beiden verlorenen Kämpfe von Jimi endeten in der zweiten Runde. Ich will der erste sein, der ihn schon in der ersten Runde ausknockt.“