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Nunes: Rousey dachte wirklich, dass sie im Stehen mithalten kann?

Amanda Nunes auf der Abschlusspressekonferenz (Foto: ZUFFA LLC)

Bantamgewichtschampionesse Amanda Nunes konnte ihren Titel bei UFC 207 erfolgreich verteidigen. Die Brasilianerin schlug Ronda Rousey nach nur 48 Sekunden stehend K.o. und zwang so Referee Herb Dean Rousey aus dem Kampf zu nehmen (GNP1.de berichtete). Die Titelträgerin meldete sich nach dem Duell zu Wort.

Amanda Nunes (14-4) verteidigte ihren gegen Miesha Tate gewonnenen Gürtel zum ersten Mal. Ronda Rousey (12-2) hingegen, erlitt die zweite Karriereniederlage.

„Ich sah, dass sie schon nach dem ersten Treffer angeschlagen war“, so Nunes. „Das hat mich noch selbstsicherer gemacht, aufs Gas zu drücken.“

Rousey war im Stehen chancenlos. Die US-Amerikanerin steckte harte Kombinationen ein und wurde von schnellen Fäusten durchgerüttelt, hielt sich am Käfig fest, um nicht auf den Boden zu fallen und war sichtlich nicht mehr kampffähig, als der Ringrichter eingriff und sie vor weiterem Schaden bewahrte.

„Ich wusste, dass sie mit mir boxen wollte“, so Nunes weiter. „Sie dachte wirklich, dass sie mithalten kann, weil ihr Coach ihr sagte, dass sie gutes Striking besitzt.“

Die Brasilianerin erklärte weiter, dass sie sich auf genau jenes Szenario vorbereitet hatte und ihr Rousey direkt in die Falle tappte. Bereits nach dem Titelerfolg gegen Miesha Tate machte Nunes auf sich aufmerksam. Mit diesem Sieg gegen Rousey bestätigte Nunes ihren Platz auf dem Thron im Bantamgewicht.

„Ich weiß, dass die Mädels (in meiner Gewichtsklasse) meine Fäuste nicht fressen können“, so Nunes abschließend, als Warnung an ihre Kontrahentinnen. Wer der „Löwin“ demnächst vor die Fäuste laufen wird, steht zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest.