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Nick Newell verliert im Kampf um Chance auf UFC-Vertrag

Nick Newell (Foto: LFA)

Nick Newell hatte in der Nacht zum Mittwoch die Gelegenheit, sich bei „Dana White’s Tuesday Night Condender Series“ einen UFC-Vertrag zu erkämpfen. Am Ende hat es aber nicht für ihn gereicht.

Seit Jahren sorgt Newell in der MMA-Welt für staunende Gesichter. Von Geburt an fehlt dem US-Amerikaner ein Teil des linken Unterarms, was ihn nicht davon abgehalten hat, ein erfolgreicher MMA-Kämpfer zu werden. Bei der World Series of Fighting hatte er sich sogar bis zum Titelkampf hochgearbeitet, wo er am Ende aber an Justin Gaethje scheiterte. 2015 beendete er seine MMA-Karriere, er kehrte Anfang des Jahres jedoch wieder zurück und versuchte mit 32 Jahren doch noch seinen Traum zu erfüllen und ihn die UFC zu kommen.

Die Gelegenheit bekam er nun vergangene Nacht bei der Contender Series von UFC-Präsident Dana White. Hier können sich Kämpfer mit starken Leistungen für einen Platz in der UFC empfehlen.

Newell traf auf Alex Munoz vom Team Alpha Male und er hatte sichtlich Probleme mit den ringerischen Fähigkeiten seines Gegners. Zwar konnte Newell im Stand mit Front Kicks Akzente setzen, bevor er aber richtig aufdrehen konnte, wurde er von Munoz stets zu Boden gebracht. In der dritten Runde sorgte er noch einmal mit einem engen Guillotine Choke für Aufsehen, Munoz befreite sich aber und übernahm wieder die Kontrolle. So mussten nach drei Runden die Punktrichter entscheiden und die werteten den Fight allesamt mit 30:27 für Alex Munoz.

Einen UFC-Vertrag bekam Munoz für seine Leistung aber nicht. Bei dieser Ausgabe der Contender Series wurden Jim Crute, Sadiq Yosuff und Jeff Hughes mit den begehrten UFC-Deals belohnt. Der Australier Crute konnte in der ersten Runden Chris Birchler K.o. schlagen. Yosuff bestimmte gegen Mike Davis den kompletten Kampfverlauf und sicherte sich einen Punktsieg. Hughes – ein Teamkollege von Stipe Miocic – schickte seinen Gegner Josh Appelt in der ersten Runde mit einem Uppercut auf die Bretter.