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Nick Diaz verstößt erneut gegen Anti-Doping-Richtlinien

Nick Diaz (Foto: Zuffa LLC)

Nick Diaz hat gegen die Anti-Doping-Richtlinien der USADA verstoßen. Dabei wurde der frühere UFC-Titelherausforderer diesmal nicht positiv auf eine verbotene Substanz getestet, er hat es schlichtweg dreimal versäumt, der USADA seinen Standort mitzuteilen.

Seitdem die USADA für die Dopingtests in der UFC zuständig ist, sind UFC-Kämpfer dazu verpflichtet, der USADA ihren aktuellen Aufenthaltsort mitzuteilen, um zu jeder Zeit zur Abgabe eines Dopingtests aufgefordert werden zu können. Diaz ist dieser Pflicht in den letzten zwölf Monaten dreimal nicht nachgekommen und muss nun erneut mit einer Strafe rechnen.

Diaz hat das letzte Mal im Januar 2015 gekämpft und musste sich damals Anderson Silva nach Punkten geschlagen geben. Nach dem Kampf wurde bekannt, dass sowohl Silva als auch Diaz positiv auf verbotene Substanzen getestet wurden. Als Wiederholungstäter wurde Diaz daraufhin zunächst für fünf Jahre suspendiert und sollte 380.000 Dollar Strafe zahlen. Später reduzierte man die Strafe auf 18 Monate und 100.000 Dollar.

„Ich bezweifle es stark“, antwortete UFC-Präsident Dana White MMAJunkie.com auf die Frage, ob Nick Diaz noch einmal kämpfen wird. „Ich weiß es nicht. Ich denke es aber ehrlich gesagt nicht. Aber ich kann nicht für ihn sprechen. Da müsst ihr mit Nick selbst sprechen. […] Ich denke nicht, dass er je wieder kämpfen wird. Ich denke einfach, dass er nicht mehr das Verlangen hat.“