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Nick Diaz ist frei

Nick Diaz darf wieder kämpfen (Foto: GNP1.de)

Nick Diaz ist wieder ein „freier Mann“. Der UFC-Kämpfer wurde vergangenes Jahr von der Nevada State Athletic Commission als Wiederholungstäter ursprünglich für fünf Jahre gesperrt, nach einem erfolgreichen Einspruch wurde die Sperre auf 18 Monate reduziert. Mit dem 31. Juli lief die Sperre des Weltergewichts ab.

Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis Nick Diaz (26-9 (2)) in das Octagon der UFC zurückkehrt. Seit 0:00 Uhr vergangener Nacht ist der 32-Jährige nicht mehr von der NSAC gesperrt. Damit endeten die von der NSAC ausgesprochenen 18 Monate Sperre, die Diaz aufgrund eines weiteren positiven Tests über sich ergehen lassen musste. Diaz wurde nach seinem Kampf bei UFC 183 gegen Anderson Silva erneut positiv auf Spuren von Marihuana getestet und ursprünglich sogar für fünf Jahre gesperrt, bevor die Suspension nach einem Einspruch auf anderthalb Jahre reduziert wurde.

Pikant an der ganzen Sache: Silva wurde nach UFC 183 positiv auf Steroide getestet, jedoch nur für ein Jahr gesperrt und stand seitdem sogar schon zwei Mal wieder im Octagon, zuletzt bei UFC 200 gegen Daniel Cormier. Währenddessen saß Diaz brav seine Sperre ab und beobachtete, wie sein kleiner Bruder Nate durch seinen Sieg über Conor McGregor zum Superstar aufstieg.

Obwohl Diaz seit fast fünf Jahren keinen UFC-Kampf gewinnen konnte und in der Zwischenzeit Carlos Condit, Georges St. Pierre und Silva unterlag, stehen die Herausforderer bereits Schlange für den Comeback-Kampf des notorischen Trash Talkers. Am Sonntag reihte sich der frischgebackene Weltergewichtschampion Tyron Woodley ein. Ein Rückkampf mit ex-Champion Robbie Lawler wäre ebenso möglich. Diaz war bis Samstag der einzige Kämpfer, der Robbie Lawler ausknocken konnte.

Die UFC äußerte sich noch nicht zum nächsten Kampf Diaz‘. Eins ist jedoch sicher: UFC 202 wird es nicht sein. Obwohl Woodley gerne schon in drei Wochen gegen Diaz gekämpft hätte, haben die Diaz-Brüder oft beteuert, nicht gemeinsam in einem Kampfprogramm stehen zu wollen.