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Nicht schon wieder: McCall-Kampf gegen Neil Seery platzt

Ian McCall (Foto: Tobias Bunnenbergg/GNP1.de)

Als die Ansetzung von Ian McCall gegen Neil Seery vermeldet wurde, gab es in der MMA-Landschaft ein kollektives Aufatmen. Nach einem Jahr voller Zwischenfälle würde Seery sicherlich nicht vor dem Kampf ausfallen, sodass McCall zum ersten Mal seit Januar 2015 wieder kämpfen könne. Nun musste „Uncle Creepy“ selbst den Kampf nach einer Erkrankung absagen.

Ian McCall (13-5-1) muss einem Voodoo-Fluch zum Opfer gefallen sein, anders ist die Pechsträhne des Amerikaners nicht mehr zu erklären. Der Kalifornier stand zuletzt im Januar 2015 im Käfig und unterlag John Lineker nach Punkten. Seitdem hätte er vier Mal kämpfen sollen, vier Mal kam der Kampf nicht zustande, die letzten drei Kämpfe platzten sogar auf der Zielgeraden.

Im Juli sollte Justin Scoggins bei UFC 201 der Gegner sein. Probleme beim Gewichtmachen verhinderten diese Begegnung. Sechs Wochen später war dann Ray Borg der designierte Gegner, er erkrankte eine Woche vor dem Duell und musste ebenfalls absagen. Gegen Neil Seery war man sich sicher, dass McCall dieses Mal nicht versetzt würde, nun hat es ihn selbst erwischt. Das Fliegengewicht wachte mit großen Magenbeschwerden auf, musste sich mehrfach übergeben. Ans Kämpfen ist in dem Zustand nicht zu denken.

Auch für Neil Seery (16-12) sollte der Auftritt in Belfast etwas ganz Besonderes werden. Der Ire hatte im Vorfeld angekündigt, nach elf Jahren als Profi, einem Titel bei Cage Warriors und sechs UFC-Kämpfen, seine Karriere in Belfast beenden zu wollen. Ob der 37-Jährige, der zumindest seine Antrittsgage erhalten wird, sein Karriereende auf eine kommende Veranstaltung verschiebt, ist derzeit unklar.

Der Kampf der beiden hätte im Vorprogramm von UFC Belfast stattfinden sollen. Das Programm umfasst nun nur noch 13 Kämpfe.