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New York ändert Regeln fürs Wiegen: Festhalten am Handtuch verboten

Im April sorgte Daniel Cormier beim Wiegen für UFC 210 für mächtig Gesprächsstoff, weil er sich auf der Waage am vor ihm gespannten Handtuch abstützte und damit offenbar das angezeigte Gewicht beeinflusste. Die Sportkommission von New York hat reagiert und eine Änderung der Regeln beschlossen.

So fügte die Sportkommission den Waage-Regeln für Box- und MMA-Kämpfe einen Punkt hinzu, der das Berühren von Personen oder anderen Gegenständen, außer der Waage selbst, eindeutig verbietet.

Der genaue Wortlaut: „Wenn er sich auf der Waage befindet, muss ein Kämpfer ruhig mit seinen Füßen auf der Waage stehen und darf keinen physischen Kontakt mit einer anderen Person oder einem Objekt haben, außer der Waage selbst. Keine andere Person darf die Waage berühren, wenn ein Kämpfer sich gerade wiegt. Wenn er sich auf der Waage befindet, muss ein Kämpfer den Anweisungen der Kommission folgen.“

Anlass für die Änderung dürfte das Wiegen für UFC 210 gewesen sein. Für seine Titelverteidigung gegen Anthony Johnson musste „DC“ mit maximal 205 Pfund auf die Waage steigen, er hatte beim ersten Versuch aber 1,2 Pfund zu viel auf den Hüften. Cormier verließ den Raum und kehrte nicht einmal drei Minuten später zurück, um sich erneut zu wiegen. Diesmal war er im Gewichtslimit – offensichtlich aber nicht ganz ohne Schummelei, denn Cormier hielt sich am Handtuch fest, das UFC-Mitarbeiter vor ihm hielten, und konnte somit die Belastung der Waage beeinflussen.

Der Vorfall sorgte für Diskussionen, führte aber zu keiner Strafe. Cormier erklärte später, das Handtuch nur festgehalten zu haben, um seinen Intimbereich ausreichend zu bedecken.