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Neil Magny: Ich will bis zum Schluss mit allen Mitteln kämpfen.

Neil Magny (Foto: Tobias Bunnenberg/GNP1.de)

In der Nacht zum Sonntag stand Neil Magny in Buenos Aires vier Runden lang mit Santiago Ponzinibbio im Käfig. Vier Runden, in denen der Amerikaner immer wieder harte Leg Kicks einstecken musste und am Ende nur noch humpeln konnte. Obwohl er sich kaum noch bewegen konnte und am Ende hart K.o. ging, ist der 31-Jährige froh, dass seine Betreuer nicht das Handtuch geworfen haben.

„Mit dem Schwert in der Hand leben und sterben“, sagte Magny auf der anschließenden Pressekonferenz. „Wenn ich da drin bin, weiß ich, wie ich mich jederzeit schützen kann. Wenn ich da drin bin, kämpfe ich weiter. Dann liegt es nur an mir und dem Ringrichter, falls ich nicht mehr zurückkämpfen oder mich nicht mehr schützen kann. Aber ich glaube, ich wäre viel enttäuschter, wenn ich aufgegeben oder mich meine Coaches rausgenommen hätten. Ich kämpfe lieber mit allen Mitteln bis zur letzten möglichen Sekunde und gebe alles.“

Seit seiner Niederlage wurden in den sozialen Netzwerken und unter Experten wieder Stimmen laut, die die Betreuer dafür kritisieren, Magny weiterem Schaden ausgesetzt zu haben, da er permanent mit harten Leg Kicks traktiert wurde. Der 31-Jährige sieht es im Nachhinein jedoch locker: „Ich habe keine Verletzungen am Knie oder Knöchel. Ein paar blaue Flecken am Schienbein und der Wade, aber das war es auch schon.“

Dafür war Magny, ganz der faire Verlierer, im Anschluss voll des Lobes für seinen Gegner Santiago Ponzinibbio: „Dieser Typ hat beeindruckendes Timing und Präzision in seinen Schlägen. Der Jab hat mich perfekt am Auge getroffen und hat mir die Sicht erschwert. Perfekter Schlag, genau dorthin, wo er hinmuss. Und seine Power ist beeindruckend. Ob Jab, Cross oder Haken, ich habe immer aufgeschaut, wo der Schlag herkam. Er hat Kraft, Geschwindigkeit und Präzision in beiden Händen.“