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Nate Diaz will den Gürtel als „Baddest Motherf**ker“ gegen Masvidal verteidigen

Nate Diaz (Foto: ZUFFA LLC)

Nate Diaz ist wieder da. Und wie. Als ob er nie weggewesen wäre, kehrte Diaz nach drei Jahren Pause in die UFC zurück und meldete sich mit einem klaren Sieg über Anthony Pettis bei UFC 241 zurück. Nun geht der Blick bereits nach vorne. Geht es nach Diaz, ist Jorge Masvidal der nächste, mit dem er den Käfig teilt. Für Diaz ein Zeichen des Respekts.

„Man muss anerkennen, wer der Beste im Game ist…und das ist nicht derjenige, den sie bestimmen, sondern derjenige, den ich bestimme“, sagte Diaz auf der Pressekonferenz im Anschluss an UFC 241. Klare Kriterien hat der 34-Jährige auch. So geht es dabei vor allem um Kämpfer, die bereits seit vielen Jahren kämpfen und immer noch starke Leistungen zeigen.

„Es sind die Typen, die immer noch Top-Leistung bringen und schon seit Ewigkeiten dabei sind“, so Diaz weiter. „Pettis hat Thompson ausgeknockt, der zuvor ein paar Mal um den Titel gekämpft hat. Und Pettis hat ihn schnell ausgeknockt. Wer ist der wirklich heftigste Typ im Weltergewicht? Sie haben einen Typen gehypt und Masvidal hat ihn eiskalt ausgeknockt. Ich habe 2004 mit dem Kämpfen begonnen und ich glaube, er ist noch ein wenig länger dabei. Für mich ist er der beste Kämpfer, der beste Kampfkünstler, der immer noch auf seinem Höhepunkt ist.“

Masvidal hatte bereits vor Diaz‘ Sieg am Samstag bereits Interesse an einem Kampf gegen Kalifornier geäußert. Der 34-Jährige hatte angekündigt, bei einem Angebot sofort zu unterschreiben und dafür auch eine Möglichkeit auf den Titelkampf auszuschlagen. Der Kampf gegen Diaz sei ein Kampf für die Fans und den Sport. Ganz ohne Gürtel würde der Sieger den Käfig jedoch nicht verlassen, immerhin setzt Diaz seinen imaginären Titel als heftigster Typ der UFC aufs Spiel.

„Wenn alles so läuft, wie es soll, dann kämpfe ich schon nächsten Monat wieder. Aber wenn die anderen kein Interesse haben, das richtig zu machen, habe ich auch keine Eile. Ich werde es nicht sein, der nur rumsitzt. Es wird an ihnen liegen, wenn sie mich draußen halten oder es nicht hinkriegen. So lief es schon die letzten drei Jahre. […] Ich bin der beste Kampfkünstler der Welt und keiner von diesen Ringern, die einen nur klammern und darauf hoffen, durch ein Schlupfloch eine Runde zu gewinnen, um sich einen Gürtel umzuschnallen. Nein, wir kämpfen für den ‚Baddest Motherf**ker im Game‘-Gürtel und der gehört mir. Diesen Titel will ich gegen Jorge Masvidal verteidigen.“

Masvidal scheint nicht der einzige Name auf Diaz‘ Liste zu sein. Auch ein dritter Kampf gegen Conor McGregor scheint nicht außerhalb der Möglichkeiten zu sein, wie er auf Nachfrage bestätigte.

„Wenn das in meinen Zeitplan passt, bin ich daran interessiert. Ich will gegen die härtesten Typen kämpfen, die die Fans gegen mich kämpfen sehen wollen. Aber es hängt nicht von mir ab. Wenn die anderen Beteiligten das wollen, sollen sie mich anrufen und mir das mitteilen.“