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Nate Diaz von ehemaligem Management auf über 1 Million Dollar verklagt

Nate Diaz (Foto: Zuffa LLC)

Das ehemalige Management von Nate Diaz, die Ballengee Group, wirft dem UFC-Kämpfer Vertragsbruch, Diebstahl und Betrug vor und zieht vor Gericht, um eine Summe von über einer Million Dollar zu einzuklagen.

Die Ballengee Group wirft Diaz vor, nie eine vertraglich vereinbarte Bezahlung für die Aushandlung seiner beiden Kämpfe gegen Conor McGregor erhalten zu haben. Laut Ballengee habe Diaz unerwartet die Zusammenarbeit beendet, nachdem die Verträge für den zweiten McGregor-Kampf bei UFC 202 bereits fertiggestellt waren. Die Ballenge Group habe Diaz auch bei früheren Kämpfen beraten, ohne dafür Geld gesehen zu haben.

Nate Diaz erhielt bei UFC 196 für seinen ersten Kampf gegen McGregor eine feste Antrittsgage von 500.000 Dollar. Für den Rückkampf bei UFC 202 gab es zwei Millionen Dollar. Anteile an den Pay-Per-View-Verkäufen dürften diese Beträge noch signifikant nach oben getrieben haben. Wie weit, wurde nicht öffentlich gemacht.

Neben Nate Diaz werden auch UFC-Kämpferin Leslie Smith und der Anwalt Sam Awad angeklagt. Demnach sollen Nate Diaz und Sam Awad Leslie Smith dazu überredet haben, ihre Zusammenarbeit mit der Ballengee Group zu beenden, ebenfalls ohne offene Zahlungen zu begleichen.

„Sie haben sich mit Leslie Smith zusammengetan und sie überzeugt, sich von Ballengee zu trennen und Ballengee nicht zu bezahlen“, sagte Ballengee-Anwalt Jason Friedman. „Awad ist der Drahtzieher hinter der Verschwörung. Er und Nate haben uns verlassen und dann Smith beredet, damit sie das gleiche tut. […] Ich denke Diaz‘ Kampf war einer der profitabelsten Kämpfe aller Zeiten, so wie ich das mitbekommen habe. So etwas demjenigen anzutun, der das möglich gemacht hat, ist einfach nicht richtig.“