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Nate Diaz: „Nun bist du nicht mehr derselbe, oder?“

Am 5. März besiegte Nate Diaz bei UFC 196 in Las Vegas überraschend den Titelträger im Federgewicht, Conor McGregor. Anschließend sprach er über seine Gedanken während des Kampfes.

Bis zu dem Punkt, an dem McGregors Energie zu schwinden drohte, deutete alles auf eine schwere Nacht für Diaz hin. Die Kraft des Federgewichtschampions, die sich durch zahlreiche Treffer mit der Linken zeigte, war auch im Weltergewicht sehr präsent. Einer dieser Schläge öffnete eine stark blutende Platzwunde über dem rechten Auge des Kaliforniers. Auch Diaz' Versuche McGregor gegen den Käfig zu drücken und ihm damit die Luft und die Kraft zu nehmen, scheiterten zunächst. Der 30-Jährige berichtete auf FOX Sports 1 über seine Gedanken nach der verlorenen ersten Runde. „Alles gut. Alles gut. In der nächsten Runde werde ich auch noch da sein“, dachte sich Diaz. 

Im zweiten Durchgang übernahm Diaz schließlich das Ruder, während McGregor sichtlich die Kraft zu verlassen schien. Diaz erklärte: „Ich drückte ihn gegen den Käfig und dachte ´Nun bist du nicht mehr derselbe, oder?´ Und danach traf ich ihn mit einem Knie gegen den Bauch und hörte ihn ´Hooh´ machen, woraufhin ich ´Yeah´ sagte. Auf einmal setzte er zum Takedown an und ich dachte ´Oh, jetzt bist du also auf einmal ein Ringer? Vergiss nicht, dass ich einen schwarzen Gürtel im Jiu-Jitsu habe. Und du willst mich jetzt zu Boden bringen? Das wars dann für dich.´“

Und tatsächlich war dies der Anfang vom Ende für den Iren. Diaz landete am Boden einige Schläge und bezwang McGregor wenige Sekunden später mit einem Rear-Naked Choke. Der Bad Boy aus Stockton brachte den Überflieger aus Dublin, der in der UFC bisher ungeschlagen war,  zurück auf den Boden der Tatsachen.

Laut UFC-Präsident Dana White gäbe es für Diaz nun die Möglichkeit gegen den Titelträger im Weltergewicht, Robbie Lawler, anzutreten. Der Kampf gegen Lawler war, im Falle eines Sieges in Las Vegas, ursprünglich für McGregor vorgesehen.