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Nate Diaz: „McGregor hätte fürs Wegrennen Punkt abgezogen bekommen sollen“

Nate Diaz (Foto: MMAJunkie.com)

Fünf Runden lang gaben Conor McGregor und Nate Diaz bei UFC 202 alles und begeisterten die Zuschauer mit einer spannenden Schlacht. An dem knappen Urteil der Punktrichter scheiden sich aber die Geister. Auch Nate Diaz stimmt mit dem Ergebnis nicht überein.

„Ich habe am Ende des Kampfes nicht eine Sekunde daran gedacht, dass ich den Kampf verloren haben könnte“, sagte Diaz auf der Pressekonferenz nach dem Event. „Ich war mir sicher, den Kampf gewonnen zu haben, mindestens drei zu zwei Runden. Er ist in dem Kampf sehr viel weggerannt. Ich denke, dass es dafür einen Punktabzug hätte geben sollen. Im Boxen bekommt man dafür einen Punkt abgezogen.“

McGregor hatte in der Anfangsphase des Kampfes vor allem mit harten Lowkicks Erfolg. Immer wieder knallte er Diaz Tritte vor den Oberschenkel. Dass McGregor im Stand so viele Treffer landen konnte, lag laut Diaz an einer suboptimalen Vorbereitung. 

„Ich habe mir vor einem Monat mein Knie verletzt, ich konnte den letzten Monat kein Jiu-Jitsu trainieren. Um mein Knie zu schonen, habe ich vorwiegend Boxen trainiert. Und dann habe ich mir vor zwei Wochen beim Boxsparring die Rippe verletzt. Ich wurde von einem sehr guten Boxer zum Körper getroffen. Das hat mich für zweieinhalb Wochen vom Sparring abgehalten. Meine Vorbereitung für den Kampf bestand daher größtenteils aus Laufen, Radfahren und Schattenboxen. Ich hatte für diesen Kampf viele Pläne, konnte diese aber nicht umsetzen, weil ich die Verletzungen schonen musste.“

Nach zwei Kämpfen zwischen Diaz und McGregor konnten nun beide je einen Sieg einfahren. Das schreit nach einem dritten Kampf, auch wenn UFC-Präsident Dana White bereits verlauten ließ, dass für McGregor nun erst einmal eine Titelverteidigung im Federgewicht ansteht.

„Ich will den dritten Kampf“, so Diaz. „Ich habe ihm auch den Rückkampf gegeben, also lass es uns nochmal tun.“