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Nate Diaz: Ich bin einer der drei besten Kämpfer der Welt

Nate Diaz (Foto: Mark Bergmann/GNP1.de)

Beinahe drei Jahre mussten sich seine Fans gedulden, am kommenden Samstag ist es endlich soweit: Nate Diaz kehrt erstmals seit seinem Rückkampf mit Conor McGregor ins Octagon zurück. Im Rahmen von UFC 241 wird er auf den ehemaligen Weltmeister Anthony Pettis treffen. Zuvor gab er Brett Okamoto von ESPN ein ausführliches Interview, in dem er unter anderem über seine lange Auszeit sowie seinen Stellenwert im MMA sprach.

„Ich bin immer noch einer der zwei besten Kämpfer der Welt“, so Diaz selbstbewusst. „Drei, wenn man Jon Jones mitzählt. Und das, obwohl ich drei Jahre nicht gekämpft habe. Ich muss nicht kämpfen. Ich niese und jeder kriegt es mit.“

Der 34-Jährige stellte zudem klar, dass er nicht drei Jahre auf einen dritten Kampf mit Conor McGregor gewartet habe. Stattdessen ging es ihm um Wertschätzung seitens der UFC. „Ich hatte das Gefühl, meinen letzten Kampf gewonnen zu haben. Aber ich kann daran nichts ändern, das passiert in der UFC einfach. Ich habe viele Kämpfe verloren, die ich eigentlich nicht verloren habe. Ich habe diesen Kampf ganz sicher nicht verloren. Aber sie haben mich so behandelt, als hätte ich verloren und müsste nun unten wieder anfangen.“

„Als Conor den ersten Kampf gegen mich verloren hat, war das ein Riesen-Ding und er hat seinen Rückkampf gebraucht. Er war besessen von mir, das ganze Marketing, wie toll es ist, dass er den Kampf angenommen hat. Was ist mit meinen Rückkämpfen? Das hätte ich mir in den Vertrag schreiben lassen sollen. Wenn ich ihm den Rückkampf gebe, will ich auch die ganzen Rückkämpfe, die ich nie bekommen habe. […] Ich habe keine Sekunde auf ihn gewartet.“

Bei UFC 241 wird Diaz sein Comeback gegen den ehemaligen Leichtgewichtschampion Anthony Pettis geben. Schon seit dessen Zeit als Weltmeister und der damit verbundenen Ehre, die Wheaties Box zu zieren, wird über einen Kampf der beiden gesprochen. Doch obwohl Diaz seinen Kontrahenten noch vor kurzem als den „Wheaties Box Typen“ bezeichnete, gibt es laut ihm keine Gefühle der Eifersucht.

„Warum sollte ich neidisch auf ihn sein? Das wurde ein bisschen aufgeblasen. Damals war ich nicht neidisch auf ihn, aber ich war wütend, dass sie ihm alles in den Hintern geschoben haben, genauso wie Conor. Ich habe mehr gearbeitet als alle diese Typen. Trotzdem werden sie groß vermarktet. Davon grenze ich mich ab. Ich bin der Beste.“