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Nach MMA-Rücktritt: Anthony Johnson steigt ins Marihuana-Business ein

Anthony Johnson (Foto: Dorian Szücs)

Nach seiner Niederlage im Titelkampf gegen Daniel Cormier verkündete Anthony „Rumble“ Johnson vergangenen Monat überraschend seinen Abschied vom MMA-Sport. Seine Brötchen wolle er sich zukünftig als Geschäftsmann verdienen, so Johnson. Nun hat der zweifache UFC-Titelherausforderer erstmals über das Business gesprochen, in das er einsteigen möchte.

Im Podcast von Ex-WWE-Star Booker T erklärte Johnson, sein Geld zukünftig mit Marihuana verdienen zu wollen – auf legalem Weg, versteht sich.

„Wir eröffnen eine Anlage, wenn du verstehst was ich meine“, sagte Johnson. „Es ist für die medizinische Benutzung. Wir haben ein paar gute Dinge am Laufen. Es ist schon jetzt groß. Wir warten jetzt nur darauf, dass das Gesetz durchgeht und wenn es soweit ist, rollt der Rubel. Wir halten uns an die Regeln, deshalb gibt es keine Probleme.“

Das lukrative Geschäft ist jedoch nicht der einzige Grund, weshalb Johnson sich im Alter von 33 Jahren aus dem MMA-Sport zurückgezogen hat. Viel mehr spielte Angst um die eigene Gesundheit bei der Entscheidung eine Rolle.

„Man hört von der chronisch traumatische Enzephalopathie (CTE) und diesen ganzen anderen Sachen, Kopfverletzungen“, so Johnson. „Man schadet seinem Körper beim Footballspielen, aber solche Sachen passieren genauso schnell auch im MMA, weil wir uns immer wieder verprügeln. Ich habe mich selbst gern, verstehst du? Viele Leute denken nicht an sowas. Wenn die anderen das machen und sich das antun wollen, dann sollen sie nur. Es ist ihr Leben, ihr Körper, ihre Zukunft.“

Johnson erklärte im Podcast, sich nie wie ein Kämpfer gefühlt zu haben. Vielmehr sei er einfach nur ein guter Sportler gewesen, der gut in den MMA-Sport gepasst hat.

„Ich habe unter meinen eigenen Bedingungen aufgehört“, so Johnson. „Ich hab als einer der besten Kämpfer in meiner Gewichtsklasse aufgehört. Ich habe meine Arbeit erledigt.“