UFC News

Nach Kritik an Reebok-Deal: Fabricio Werdum verliert Kommentatoren-Job

Fabricio Werdum (Foto: Florian Sädler)

Weil Fabricio Werdum Anfang der Woche öffentlich das Sponsoring durch Reebok kritisiert und sich für deren Konkurrent Nike ausgesprochen hat, ist der Brasilianer nun von der UFC bestraft worden. In Zukunft darf der frühere UFC-Champion keine UFC-Übertragungen mehr kommentieren, was er in den vergangenen drei Jahren regelmäßig getan hatte.

„Ich bin hier, um die Kontroverse von letztens aufzuklären, weil ich ein Foto auf Instagram veröffentlicht habe und eigentlich nichts passiert ist, weil ich keinen Vertrag mit Reebok für den Alltag habe, nur für die Fights selbst“, so Werdum in einem Instagram-Video. „Ich habe nichts gegen sie. Aber ich denke, dass es nicht fair ist. Vor Reebok habe ich 100.000$, 150.000$ oder sogar 200.000$ (Sponsorengelder) bekommen und nun verdiene ich nur 5.000$ pro Kampf, was unfair ist.“

Werdum hatte am Montag ein Foto von sich im Reebok-UFC-Shirt veröffentlicht und das Reebok-Logo dabei durch ein Nike-Logo ersetzt. Dazu sprach er sich gegen das einheitliche Kleidungsdesign aus und schloss den Post mit beleidigenden Hashtags in Richtung Reebok ab. Später erklärte er in einem Interview, an einem Sponsoring-Deal mit Nike zu arbeiten.

„Ich wurde dafür nicht mit einer Geldstrafe bestraft, weil ich keinen Vertrag habe, aber mein Kommentatoren-Job bei den UFC-Übertragungen wurde mir gekündigt“, erklärte Werdum. „Drei Jahre lang habe ich einen exzellenten Job gemacht und sehr gut mit meinen Partnern zusammengearbeitet. Es wurde weltweit als eine der besten Sendungen in Spanisch angesehen. Ich bin nicht glücklich darüber. Ich finde das absurd und wollte euch das wissen lassen.“

Werdums nächster Auftritt findet am 30. Dezember statt. Bei UFC 207 wird er einen Rückkampf gegen Cain Velasquez bestreiten. 

Não sou genérico, sou @nike desde criancinha! #chupa #mishuevos #reebok

Ein von Fabricio Werdum (@werdum) gepostetes Foto am