UFC News

Nach K.o. in Russland: Cody McKenzie beendet seine Karriere

Cody McKenzie (Foto: Mark Bergmann)

Und das war’s: UFC- und TUF-Veteran Cody McKenzie hat nach der enttäuschenden K.o.-Niederlage bei M-1 Challenge 54 seine Handschuhe an den Nagel gehängt. Per Twitter verkündete er seinen Rücktritt.

Es sollte ein neuer Anfang werden. Nach seiner UFC-Entlassung und einer desolaten Leistung bei Battlegrounds MMA wollte Cody McKenzie am Mittwochabend wieder richtig durchstarten. Zu Whitesnakes Rock-Klassiker „Here I go again“ marschierte er bei M-1 Challenge 54 zum Ring.  

Doch nach knapp zweieinhalb Minuten war alles vorüber, der Traum vom Comeback geplatzt. McKenzie lief bei einem verzweifelten Takedown-Versuch in ein Knie des schlagstarken Russen Beslan Isaev – und war K.o.

Nur einen Tag darauf verkündete der 27-Jährige nun per Kurznachrichtendienst Twitter das Ende seiner MMA-Karriere:

„Ich bin fertig mit dem Kämpfen“, so McKenzie. „Ich würde es Rücktritt nennen, aber ich habe nie wirklich Geld damit verdient, also sage ich einfach: Ich höre auf.“

Cody McKenzie verkündete seinen Rücktritt via Twitter.

Damit schießt er erneut gegen die Zahlungsmoral seines früheren Arbeitgebers UFC, für die McKenzie zwischen 2010 und 2013, nach seiner Teilnahme an der 12. The-Ultimate-Fighter-Staffel, sieben Kämpfe bestritten hat. Drei Siege und vier Niederlagen standen am Ende zu Buche und er wurde entlassen. Schon vor dem Kampf bei M-1 äußerte er sich im Interview mit Groundandpound-TV mit deutlichen Worten zur UFC und deren Umgang mit ihren Kämpfern.

Der UFC droht derzeit eine Sammelklage vieler aktueller und ehemaliger Kämpfer. Ein großer Bestandteil dieser Klage ist unter anderem der laut Anklageschrift zu niedrige Verdienst der „rangniedrigen“ Sportler.

McKenzie beendet seine Karriere mit 21 Kämpfen und 15 Siegen, zuletzt zwei vorzeitigen Niederlagen in Folge.