UFC News

Nach erneuter Niederlage: Carlos Condit denkt an Rücktritt

Carlos Condit denkt ans Aufhören. (Foto: Tobias Bunnenberg)

Keine zwei Minuten hat es in der Nacht zum Sonntag im Hauptkampf von UFC on FOX 21 gedauert, da fand sich Carlos Condit in einem Rear-Naked Choke von Kontrahent Demian Maia wieder und musste abklopfen. Nach fünf Niederlagen in den letzten sieben Kämpfen - wohlgemerkt gegen absolute Spitzenleute - macht sich der frühere Interims-Champion der UFC nun Gedanken über seine Zukunft.

„Ich weiß nicht, ob ich auf diesem Level noch mithalten kann“, sagte Condit auf der Pressekonferenz nach dem Event. „Ich bin schon sehr lange dabei. Seit fast zehn Jahren spüre ich diesen Druck, einer der Top-Leute zu sein. Es ist großartig, so lange im Sport involviert zu sein, wie ich es bin. Ich kann seit langer Zeit meinen Lebensunterhalt mit einer Sache verdienen, die ich liebe. Aber ich weiß nicht. Ich weiß nicht, ob ich hier noch hingehöre. Wir werden sehen.“

Condit stieg bei der vergangenen UFC-Veranstaltung für seinen mittlerweile 40. MMA-Kampf in den Käfig. Der „Natural Born Killer“ zählt zu den spektakulärsten Kämpfern der UFC, hat zahlreiche harte Schlachten geschlagen. Nun denkt der 32-Jährige allmählich ans Aufhören.

„Ich habe das auf jeden Fall schon eine ganze Weile im Hinterkopf“, so Condit bezüglich eines möglichen Rücktritts. „Ich habe eine lange Karriere hinter mir und es kommt in der Karriere eines jeden Kämpfers der Punkt, an dem man sich fragen muss, wie lange man das noch machen will. Das war heute nicht mein Tag. Ich weiß nicht, ob das jetzt mein Abgesang war. Hoffentlich nicht. Ich würde es hassen, mit so einer Niederlage abzutreten. Ich würde lieber wenigstens eine gute Show bieten wollen, wie ich es sonst immer tue. Ich weiß nicht, wie es jetzt weitergeht. Ich tendiere zu einem möglichen Karriereende.“

„Ehrlich gesagt habe ich eine harte Karriere hinter mir, mit vielen Kämpfen“, sagte Condit abschließend. „Ich habe viel eingesteckt. Ich weiß nicht, ob ich weiterhin Schläge einstecken kann. Ich werde jetzt vermutlich mit meinen Leuten und meiner Frau reden, um eine Entscheidung bezüglich der Zukunft zu fällen.“