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Nach Autorennen-Vorwurf: Jon Jones geht Deal mit Gericht ein, erhält geringere Strafe

Jon Jones

Im März landete der frühere UFC-Champion Jon Jones für einige Tage im Gefängnis, da er aufgrund mehrerer Verkehrsvergehen gegen seine Bewährungsauflagen verstoßen hatte. Am heutigen Donnerstag ging der 29-Jährige vor Gericht nun einen Deal ein. Um eine geringere Bestrafung zu erhalten, musste sich Jones in zwei Anklagepunkten schuldig bekennen.

Jones willigte ein und muss nun 60 Stunden gemeinnützige Arbeit verrichten, 143 US-Dollar Strafe zahlen und einen Fahrschulkurs für aggressive Fahrer besuchen. Sollte er dies nicht tun, muss er für 90 Tage ins Gefängnis. Die gute Nachricht für Jon Jones: Den Großteil der Arbeitsstunden hat er bereits abgeleistet. Schon nach seinem Verstoß gegen die Bewährungsauflagen wurden ihm im März 60 Stunden gemeinnütziger Arbeit aufgebrummt, 51 hat er davon bereits abgeleistet.

Am 24. März hatte ein Polizeibeamter Jon Jones angehalten und ihm gleich fünf Strafzettel ausgestellt, für Geschwindigkeitsüberschreitung, ein illegales Autorennen, das Überfahren eines durchgezogenen Fahrstreifens, die Verwendung eines nicht autorisierten Auspuffs sowie ein schlecht sichtbares Nummernschild. In einem Video ist zu sehen, wie Jones den Beamten als Lügner bezeichnet und beschimpft.

Vor Gericht bekannte sich Jones nun schuldig, unerlaubte Modifikationen an seinem Auto vorgenommen zu haben und ein schlecht sichtbares Nummernschild gehabt zu haben. Die drei anderen Anklagepunkte wurden fallengelassen.

Eine andere Verhandlung steht für Jon Jones aber noch aus. So muss sich Jones in Kürze vor der Sportkommission von Nevada verantworten, da er im Vorfeld von UFC 200 positiv auf zwei Östrogen-Blocker getestet wurde. Eine Suspendierung von zwei Jahren ist durchaus denkbar.