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NAC gibt Hälfte von Khabibs Börse frei, Sperren bis Dezember verlängert

Khabib Nurmagomedov (Foto: Mark Bergmann/GNP1.de)

Die erste Sitzung der Sportkommission Nevadas zu den Vorfällen rund um UFC 229 ist beendet, ein Urteil aber noch lange nicht gefällt. Solange die Ausschreitungen nach dem Titelkampf nicht fertig untersucht sind, bleiben Conor McGrgor und Khabib Nurmagomedov weiterhin gesperrt. Nurmagomedov kann jedoch einen ersten Erfolg für sich verbuchen, die Hälfte seiner einbehaltenen Gage wurde freigegeben. Die nächste Sitzung findet am 10. Dezember statt.

Die Athletik-Kommission Nevadas hat ihre erste Sitzung nach den Ausschreitungen nach UFC 229 hinter sich. Dabei hatte Khabib Nurmagomedov nach dem Kampf gegen Conor McGregor die Betreuer des Iren attackiert, es entstand eine wüste Szenerie außerhalb und innerhalb des Octagons, wobei sich Conor McGregor dort weitere Schlagabtäusche mit Betreuern Nurmagomedovs lieferte. In einer ersten Amtshandlung behielt die Kommission Nurmagomedovs Börse ein und suspendierte beide für zehn Tage, die maximale Sperre, die die Kommission ohne Anhörung aussprechen kann.

Nun fand die erste Sitzung der Kommission stand, ein Ergebnis steht jedoch weiterhin aus. Die Kommission will die Ausschreitungen rund um UFC 229 weiter untersuchen und bei der nächsten Sitzung im Dezember auch die beiden Kämpfer anhören, die am Mittwoch nicht anwesend waren. Bis dahin sind McGregor und Nurmagomedov weiterhin suspendiert. Einen Teilerfolg konnte der UFC-Champion bereits erzielen. Die Hälfte seiner einbehaltenen Gage von zwei Millionen Dollar wurde bereits freigegeben, damit Nurmagomedov die Ausgaben decken kann, die in der Vorbereitung für den Kampf anfielen.

Wie Behördenleiter Bob Bennett im Anschluss an die Sitzung sagte, sehe er auch die Manager Ali Abdelaziz und Audie Attar in der Verantwortung. „Die Kommission hat an zwei voneinander unabhängigen Terminen die Manager gewarnt, dass man weder beim Wiegen, noch nach dem Kampf Probleme haben will. Ich habe mit beiden darüber gesprochen. Hätten die Manager ihre Kämpfer professionell betreut, hätten wir diese Probleme nicht.“

McGregors Manager Attar sagte im Anschluss, er erwarte, dass die Kommission Nurmagomedovs gefährliches und unprofessionelles Verhalten als Ursache ausmache und den Dagestaner entsprechend bestrafe. Abdelaziz äußerte sich noch nicht dazu. Die Kommission untersucht zudem nicht nur das Verhalten der Kämpfer, sondern auch der jeweiligen Betreuer.