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Morddrohungen: Noad Lahat hatte Bodyguards bei UFC Berlin dabei

Noad Lahat hatte in Berlin Bodyguards an seiner Seite. (Foto: Nazariy Kryvosheyev)

Bei der letzten UFC-Veranstaltung in Berlin im Juni vergangenen Jahres holte sich der Israeli Noad Lahat einen hart umkämpften Punktsieg gegen Niklas Bäckström. Wie er jetzt in einem Interview mit MMAFighting.com offenbarte, hatte er im Vorfeld der Veranstaltung Morddrohungen bekommen und wurde deshalb während seiner Zeit in Deutschland stets von Bodyguards begleitet.

„Die Leute (Bodyguards), die bei mir waren, waren ziemlich cool und sie haben mir insofern geholfen, dass ich nicht immer wieder über meine Schultern schauen musste, weil ich ein paar Morddrohungen bekommen habe – von den gleichen Leuten, die gerade Tim Kennedy bedrohen. Mich hatten sie also als erstes im Visier“, sagte Lahat mit einem Lachen.

Gemeint sind radikale Islamisten. Tim Kennedy gab kürzlich bekannt, täglich zwischen fünf und zehn Drohungen von Unterstützern des Islamischen Staats zu bekommen und deshalb mit dem FBI in Kontakt zu stehen.

„Ich bin hier für den Sport, ich will damit nichts zu tun haben“, sagte Lahat weiter. „Aber speziell wegen der Vergangenheit mit israelischen Athleten in Deutschland wollte die UFC wohl kein Risiko eingehen. Also haben sie mir die Leute abgestellt, um meinen Rücken freizuhalten.“

Lahat kehrte bei UFC Berlin nach einer knapp einjährigen Pause zurück. Als Soldat der israelischen Armee war er während der Pause im Nahen Osten im Einsatz. Am 6. Februar wird Lahat bei UFC Fight Night 82 gegen Diego Rivas ins Octagon steigen.

Das komplette Interview: