UFC News

Mirko Cro Cop erklärt positiven Dopingtest

Mirko Cro Cop (Foto: Florian Sädler)

Mirko „Cro Cop“ hat am Dienstag aufgrund einer Verletzung das Ende seiner Karriere verkündet. Nur einen Tag später wurde jedoch bekannt, dass die kroatische MMA-Legende gegen die Anti-Doping-Richtlinien der UFC verstoßen haben soll. Details wurden diesbezüglich nicht genannt. Die hat Cro Cop jetzt in einem Statement selbst nachgereicht.

„Als die Probleme mit meiner Schulter anfingen, haben grundlegende Methoden wie Massage und Kühlen nicht geholfen“, schrieb Cro Cop auf seiner offiziellen Website. „Dann habe ich mir Blutplasma direkt in die Schulter spritzen lassen. Mit jeder Dosis Blutplasma habe ich einen kleinen Mix von Wachstumshormonen gespritzt bekommen, um meine Schulter schneller heilen zu lassen.“

Wachstumshormone befinden sich auf der Verbotsliste der US Anti-Doping Agency (USADA), die die Dopingtests für die UFC durchführt. Das wusste auch Mirko Cro Cop. Trotzdem ließ er sich das Mittel spritzen, um die Schulter schnellstmöglich auskurieren zu können.

„Nach sechs Tagen Wachstumshormon- und Blutplasmainjekionen kam die USADA, um mich zu testen“, sagte Cro Cop. „Ich habe ihnen meine Blut- und Urinprobe gegeben und sofort die UFC über den Test informiert. Ich habe ihnen auch gesagt, dass ich Blutplasma und Wachstumshormone bekommen habe, weil nichts anderes meiner Schulter geholfen hat.“

„Es ist dumm überhaupt zu erwähnen, dass das Hormon lediglich den Körper heilt und die Dosis vermutlich nur zehn Tage lang nachweisbar gewesen wäre“, schrieb Cro Cop weiter. „Bis zum Kampf wäre ich komplett sauber gewesen. Ich habe nicht mit Testosteron oder anabolen Steroiden versucht, meine Leistung zu verbessern, aber so sind nun mal die Regeln.“

Cro Cop wurde von der USADA vorrübergehend suspendiert - nur einen Tag nachdem er seine Handschuhe sowieso an den Nagel gehangen hat. „Ich bin wohl der erste Kämpfer, der im Ruhestand suspendiert wurde. Vielleicht denken sie ja, dass es gut für sie ist, wenn sie einen bekannten Namen bestrafen.“