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Michael Bisping nennt GSP eine feige Bitch

Michael Bisping (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Seit Michael Bisping bei UFC 199 den Mittelgewichtstitel von Luke Rockhold gewann, stehen die Herausforderer für den Engländer Schlange. Souza, Weidman, Silva, Henderson, die Liste der Kämpfer, die als nächstes gegen Bisping antreten wollen, ist lang. Zu den derzeit aktiven Sportlern gesellt sich zudem auch Georges St. Pierre. Der frühere Champion im Weltergewicht steht allem Anschein nach kurz vor einem Comeback und kann sich vorstellen, dieses im Mittelgewicht zu absolvieren. Nun meldete sich Bisping zu den Gerüchten um den Kanadier zu Wort und ließ in seiner Radio-Sendung "The Countdown" kein gutes Wort an dessen Auszeit.

„Ich habe nichts gegen Georges St. Pierre. Mich stört nur, dass er zurückgetreten ist, weil er nicht mehr gegen dopende Kämpfer antreten wollte. Kämpfer haben gedopt und Kämpfer werden erwischt. Aber wenn man ein echter Mann ist, wenn man ein Kämpfer ist, wenn man keine kleine Bitch ist, dann lässt man es trotzdem darauf ankommen und versucht, diese Leute zu schlagen. Man läuft nicht weg und verschwindet, weil man denkt, man kann nicht mithalten. Ich bin kein Feigling. Ich bin kein Feigling, der Steroide braucht, um mit diesen Leuten mitzuhalten. Und ich dachte immer, Georges St. Pierre hätte die gleiche Einstellung.“

St. Pierre trat nach UFC 167 und seiner neunten Titelverteidigung in Folge vom MMA-Sport zurück. In der Folge kritisierte der Kanadier immer wieder die lasche Doping-Bekämpfung der UFC und nannte dies als Bedingung für ein eventuelles Comeback. Währenddessen kämpfte Bisping, der in Sachen Doping im MMA selbst nie ein Blatt vor den Mund nahm, weiter und sicherte sich im Juni den Mittelgewichtstitel.

Zuvor hatte Bisping nach Niederlagen gegen Henderson, Wanderlei Silva, Belfort und Sonnen angekündigt, nie wieder mit Kämpfern das Octagon zu teilen, die entweder positiv getestet wurden oder eine TRT-Ausnahmegenehmigung hatten. Für den Kampf gegen Anderson Silva machte der Engländer jedoch eine Ausnahme. Ob es zum Duell mit St. Pierre kommen wird, kann momentan nicht beantwortet werden. Bisping ist definitiv interessiert.

„Fürs Protokoll: Ich werde GSP herausfordern. Für meinen nächsten Kampf habe ich einen anderen Gegner im Kopf, aber wenn das erledigt ist und falls GSP Manns genug ist, seinen Worten Taten folgen zu lassen, kämpfe ich sehr gerne gegen Georges St. Pierre.“