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Michael Bisping kündigt Karriereende für 2018 an

Michael Bisping (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Vor zehn Tagen stand Michael Bisping zuletzt im Octagon von New York, in elf Tagen geht es in Shanghai für ihn weiter. Eine hektische Phase für den 38-jährigen früheren Mittelgewichtschampion. Vielleicht die letzte seiner MMA-Karriere, denn Bisping will nächstes Jahr seine Karriere beenden, am besten vor heimischer Kulisse.

Das Michael Bisping keine weiteren fünf Jahre ins Octagon steigen will, hat der Engländer immer wieder in den vergangenen Monaten betont. Bei der gestrigen MMA Hour von Ariel Helwani wurde der Engländer nun unverblümt auf seine weiteren Pläne angesprochen und erläuterte seine kleien Abschiedstournee.

„Es ist Zeit, weiterzuziehen und etwas Anderes mit meinem Leben anzufangen“, sagte Bisping. „Ich bin aber noch nicht ganz fertig. Deswegen kämpfe ich auch gegen Kelvin. Ich weiß, dass ich das besser kann als letzte Woche. Man ist immer nur so gut wie sein letzter Kampf und der Kampf letzte Woche lief nicht nach Plan. Ich fühle mich gut, bin immer noch fit und unverletzt, also warum nicht? Ich hatte eigentlich meinen letzten Kampf für März geplant. Das hier kommt aus dem Nichts, also gibt es wohl noch eine Zugabe. Das war nicht geplant, aber die Umstände haben mich nun in diese Situation gebracht.“

Bisping ersetzt nächste Woche in Shanghai Anderson Silva, der aufgrund einer positiven Dopingprobe aus einer Trainingskontrolle aus dem Kampf gegen Kelvin Gastelum genommen wurde. Als die UFC anfragt, gab es für Bisping keinen Zweifel, einzuspringen. Der Engländer erklärte zudem, nach dem Verlust des Titels wieder ein normaler Preiskämpfer zu sein, der vor allem auf den Kontostand schaut.

Dass der Kampf gegen Gastelum schon sein letzter sein könnte, verwies der „Count“ jedoch ins Reich der Fabel. Für seinen Abschied hat sich Bisping nämlich ein Heimspiel vorgestellt.

„Gott schütze Shanghai, ich bin mir sicher, die Leute dort sind sehr nett, aber ich war noch nie in China, also warum sollte mein Abschiedskampf dort stattfinden? Ich will meinen Abschied definitiv in England bestreiten. Das wollte ich schon immer. Es gibt im Frühjahr eine Veranstaltung in London. Da würde ich gerne kämpfen. Aus dem einfachen Grund, damit ich mich bei den Briten, die mich unterstützt haben, bedanken kann und dort meinen letzten Kampf machen kann.“