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McGregor räumt ein: Ich habe in der Woche des Khabib-Kampfes getrunken.

Conor McGregor (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Conor McGregor hat versprochen, wieder der Alte zu sein. Der Ire, der zuletzt im Oktober 2018 gegen Khabib Nurmagomedov im Käfig stand, will wieder auf das alte Niveau kommen. Die Leistung gegen Nurmagomedov soll kein Gradmesser sein. Denn McGregor sabotierte sich im Vorfeld des Kampfes selbst, das gab er in einem Interview bei ESPN zu.

Denn McGregor räumte im Interview ein, dass er bis kurz vor dem Kampf gegen Nurmagomedov Alkohol getrunken habe und das nicht zu knapp. Vor diesem Kampf hat er jedoch keinen Tropfen angerührt.

„Es ist ein paar Monate her, seit ich was getrunken habe“, sagte McGregor. „Drei oder vier Monate vielleicht. Beim letzten Mal habe ich noch die ganze Woche vor dem Kampf getrunken.“

McGregors großes MMA-Comeback im Jahr 2018 gegen Nurmagomedov ging einher mit einer großen Werbekampagne für seine Whiskey-Marke Proper 12. Diese verkostete er unter anderem in der Late Night Show von Conan O’Brian und sogar auf der Pressekonferenz, als er auch Nurmagomedov einen Becher seines Whiskeys anbot. Die Frage nach dem Warum kann McGregor bis heute nicht beantworten.

„Das war für mich nicht normal. Ich weiß nicht, warum ich das gemacht habe. Ich hatte zu der Zeit einfach sehr viel Gift in mir. Keine Ahnung.“

McGregor gab an, dass er bereits in der Vergangenheit nach einer intensiven Sparringseinheit ein wenig gefeiert hätte, doch in der Vorbereitung auf den Kampf gegen Nurmagomedov habe er noch eine Schippe draufgelegt und sich echte Kämpfe im Training geliefert. Extremeres Sparring führte zu extremen Feiern.

„Ich habe Leute aus seiner Region einfliegen lassen und sie im Hotel einquartiert. Ich habe die Leute dann ins Gym bestellt und wir haben uns dort echte Kämpfe geliefert. Kein Sparring, ein Kampf. Ohne Kopfschutz, dünne Handschuhe“, so McGregor. „Ich gewann diese Kämpfe, knockte die Typen aus und bin dann los zum Feiern. Manchmal bin ich erst nach drei Tagen wiederaufgetaucht. Ich habe einfach nicht das Leben gelebt, was ich hätte leben sollen. Nicht die Dinge getan, die ich in der Situation hätte tun sollen.“

In den letzten Jahren rankten sich immer wieder Gerüchte über den ausschweifenden Lebensstil von Conor McGregor inklusive Gerüchte über Drogenkonsum. Doch das soll alles der Vergangenheit angehören. McGregor ist zurück und will wieder der größte MMA-Kämpfer der Welt werden.

„Ich gehe nicht dorthin zurück. Ich bin jetzt an einem besseren Ort. Ich habe Fehler gemacht und ich bin Manns genug, zu ihnen zu stehen und sie zu korrigieren. Das habe ich getan. Ich bin nicht perfekt, aber mit einem vollen Bauch und genügend Schlaf bin ich nicht verdammt nah dran.“