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McGregor: Nächster Fight wird vielleicht kein MMA-Kampf

Sieht man Conor McGregor bald im Boxring? (Foto: Florian Sädler)

In der Nacht zum Sonntag konnte sich Conor McGregor bei UFC 202 im größten Rückkampf der UFC-Geschichte knapp nach Punkten gegen Nate Diaz durchsetzen. Die Frage ist nun: Was kommt als nächstes für den irren Iren? Der hat nun angedeutet, dass sein nächster Fight nicht in der UFC stattfinden könnte - eventuell nicht einmal im MMA.

"Ich muss jetzt erst einmal ein paar Gespräche führen und dann sehen wir weiter", so McGregor nach dem Kampf gegenüber US-Medien auf Fragen zu seinen Zukunftsplänen. "Ich habe eine Menge Optionen, einige davon vielleicht nicht einmal in dieser Sportart."

Was der Ire damit meint, ließ er offen. Ein Boxkampf gegen Superstar Floyd Mayweather ist seit Monaten im Gespräch, wäre aufgrund von McGregors exklusivem UFC-Vertrag aber nur in Zusammenarbeit mit der weltweit führenden MMA-Liga realisierbar. Sowohl McGregor als auch Mayweather hatten in der Vergangenheit zwar trotzdem Interesse an einem solchen Kampf bekundet, Insider hielten das Gerede jedoch für bloße PR. 

Oder tritt McGregor in die Fußstapfen von Ronda Rousey und versucht sich im Wrestling? Der großmäulige Provokateur hatte zuletzt auffällig oft in Richtung des WWE-Kaders geschossen, unter anderem deren Zugpferd John Cena beleidigt.

McGregor erklärte, er wolle - wenn auch nicht sofort - auf jeden Fall einen weiteren Rückkampf gegen Nate Diaz, diesmal im Leichtgewicht. Bislang steht es nach zwei Aufeinandertreffen 1:1 zwischen beiden Kämpfern. Diaz hatte dem Fight auf der Pressekonferenz nach UFC 202 verbal zugestimmt, auch dazu, beim nächsten Mal im Leichtgewicht zu kämpfen. UFC-Präsident Dana White erklärte aber bereits, dass es dieses Duell definitiv nicht als nächstes geben wird.

Der UFC-Boss forderte stattdessen schon in der vergangenen Woche, dass McGregor endlich seinen Titel im Federgewicht verteidigen soll, und zwar gegen Interims-Champion Jose Aldo. Dem hatte McGregor den Titel im vergangenen Dezember mit einem K.o. nach nur 13 Sekunden abgenommen. Entsprechende unmotiviert äußerste er sich zu dem geplanten Kampf. White drohte, seinem Top-Star den Titel notfalls abzunehmen.

"Das werden sie aber nicht tun", beschwichtigte McGregor. "Was soll das denn bringen? Mir den Titel abnehmen und ihm dem Kerl geben, den ich in 13 Sekunden umgehauen habe? Was würde das aus dem Titel und der gesamten Gewichtsklasse machen?"

Bislang ist offen, welchen Kampf McGregor als nächstes bestreiten wird. Mit dem Sieg über Diaz hat er jedoch eine exzellente Verhandlungsposition.