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McGregor gegen Diaz 2 bricht PPV-Rekord der UFC

Conor McGregor (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Conor McGregor bleibt der Mann der Rekorde in der UFC. Wie Business-Insider Dave Meltzer vom Wrestling Observer Newsletter und MMAFighting.com meldet, soll UFC 202 den Pay-Per-View-Rekord der Organisation gebrochen haben. Mit 1,65 Millionen Bestellungen wurde UFC 196, ein weiterer McGregor-PPV, und UFC 100, der bisherige Rekordhalter, hinter sich gelassen.

Der König ist tot, lang lebe der König. Der Stab des Pay-Per-View-King der UFC ist endgültig auf Conor McGregor übergegangen. Mit 1,65 Millionen Pay-Per-View-Verkäufen konnten McGregor und Nate Diaz im August nicht nur ihre eigene Marke von UFC 196 im März überschreiten, sondern allem Anschein nach auch den Allzeit-Rekord von UFC 100 mit Brock Lesnar und Georges St. Pierre übertreffen. Lesnars Rückkehr bei UFC 200 überzeugte einen Monat zuvor nur 1,2 Millionen Menschen zum Kauf eines UFC-Pay-Per-Views.

Wie Meltzer berichtet, sollen sowohl die Bestellungen bei DirectTV als auch über den hauseigenen Fight Pass – diese zählen nicht in die PPV-Zahl - die jeweils höchsten der UFC-Geschichte sein. Bereits kurz nach der Veranstaltung machten Prognosen von 1,5 Millionen Käufen die Runde, diese wurden sogar übertroffen. Die hohen Zahlen überraschen, wenn man die Ticketverkäufe für UFC 202 betrachtet, die hinter den Erwartungen lagen und sogar trotz mehrfacher Preisreduktionen keine komplett ausverkaufte Halle einbrachten.

Insgesamt konnte die UFC bisher zwölf Mal die Millionenmarke durchbrechen. Allein fünf Mal in den letzten zwölf Monaten und drei Mal davon mit McGregor im Hauptkampf. Ein drittes Duell mit Diaz ist bereits im Gespräch und könnte einen weiteren Eintrag in die Rekordbücher bedeuten.