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McGregor-Coach: Nate Diaz ist besser als Khabib Nurmagomedov

Khabib Nurmagomedov (Foto: Tobias Bunnenberg/GNP1.de)

Conor McGregor hat Geschichte geschrieben: Mit seinem Sieg gegen Eddie Alvarez bei UFC 205 krönte er sich zum ersten Weltmeister in zwei unterschiedlichen Gewichtsklassen. Der Ire nennt nun die Gürtel im Federgewicht sowie im Leichtgewicht sein Eigen. In beiden Klassen ist die Liste der Bewerber auf einen baldigen Titelkampf lang. Zu den aussichtsreichen Kandidaten zählt Khabib Nurmagomedov. Der Dagestaner konnte in der UFC bisher acht Siege verbuchen, in seiner 24 Kämpfe umfassenden Karriere ist er noch ungeschlagen. Dennoch ist er nicht das zweitbeste Leichtgewicht der Welt, meint zumindest Conor McGregors Trainer, John Kavanagh.

„Ich glaube, dass Max Holloway das zweitbeste Federgewicht der Welt ist“, so Kavanagh. „Das ist meine Meinung. Und das zweitbeste Leichtgewicht ist Nate Diaz. Ich glaube, dass Nate sowohl Tony (Ferguson) als auch Khabib (Nurmagomedov) besiegen würde. Ich glaube, dass sein (Diaz´) Kampf gegen Michael Johnson Einiges verändert hat. Ich denke wir haben dort eine neue Version von ihm gesehen. Und dann hat er in beiden Kämpfen gegen Conor fantastisch ausgesehen.“

Dennoch glaubt Kavanagh, dass die UFC Nurmagomedov als den nächsten Herausforderer auf den Leichtgewichtstitel sieht. Seiner persönlichen Präferenz entspricht dieser Kampf jedoch nicht. Der Besitzer des Straight Blast Gyms wünscht sich eine Vollendung der Diaz-Trilogie.

„Ich verstehe, dass Khabib der Nummer-1-Herausforderer ist und er wohl der Nächste ist, wenn die Organisation so funktioniert“, sagte Kavanagh. „Aber mich würde der Nate-Kampf deutlich mehr interessieren. Wenn es Tony ist, wenn es Khabib ist, toll. Sie sind beide fantastische Kämpfer.“

Neben dem Auftritt seines Schützlings hatte Kavanagh auch ein Auge auf den Rest des Programms von UFC 205 in New York. Im Vorprogramm dominierte Nurmagomedov seinen Kontrahenten Michael Johnson auf der Matte, bevor er ihn im finalen Durchgang zur Aufgabe zwingen konnte. Im Stand hatte der „Eagle“ jedoch große Probleme und musste harte Treffer einstecken.  Aus dieser Leistung zieht Kavanagh einige Schlüsse.

„In den ersten zwei oder drei Minuten hat man gesehen, was passieren würde, wenn er gegen Conor kämpfen würde“ äußerte sich der irische Trainer zum Kampf zwischen Nurmagomedov und Johnson. „Er wurde ziemlich angeklingelt. Es ist einfach die Kraft und Genauigkeit von Conor. Ich bin mir sicher, dass auch Eddie einen tolllen Plan hatte, bis sein Takedown nach 60 Sekunden abgewehrt wurde. Ich glaube nicht, dass es anders wäre, wenn er (McGregor) gegen Nurmagomedov kämpfen würde. Tony (Ferguson) wird auch oft getroffen. Sehr zähe Typen. Ich glaube, so würde es laufen.“

Ob und wann McGregor wieder ins Octagon steigt, steht bislang noch nicht fest. Neben einigen Forderungen, die er an die UFC stellt, will er sich im nächsten Jahr um sein Kind kümmern, das im Mai erwartet wird. Sein Trainer weiß schon jetzt, wen er sich als Gegner für den zweifachen Weltmeister bei dessen Rückkehr wünscht.

„Wenn ich als Fan den magischen Knopf hätte, wäre McGregor gegen Diaz 3 der Kampf, der mich am meisten interessiert.“